Kino

VDFP mit neuem Vorstand

Mit der Wahl seines neuen Vorstands auf der gerade zu Ende gegangenen Mitgliederversammlung hat der Verband Deutscher Filmproduzenten nach eigenen Angaben seine Erneuerung abgeschlossen.

08.05.2017 16:57 • von Marc Mensch
Der neue Vorstand des VDFP: Philipp Kreuzer, Gian-Piero Ringel, Janine Jackowski, Karsten Stöter, Susa Kusche, Christian Balz, Marco Mehlitz (v.l.) (Bild: VDFP)

Mit der Wahl seines neuen Vorstands auf der gerade zu Ende gegangenen Mitgliederversammlung hat der Verband Deutscher Filmproduzenten nach eigenen Angaben seine Erneuerung abgeschlossen. Wie bereits gemeldet, hatte sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende Arno Ortmair nicht erneut zur Wahl gestellt, stattdessen ist eine neue Gruppe von Produzenten in die erste Reihe nachgerückt. Diese Veränderung spiegelt auch den strukturellen Wandel beim VDFP wieder, dem sich 2015 eine ganze Reihe junger Produzenten angeschlossen hatte. In das Gremium gewählt wurden: Janine Jackowski, Susa Kusche, Karsten Stöter, Marco Mehlitz, Gian-Piero Ringel, Christian Balz und Philipp Kreuzer.

"Wir bedanken uns sehr vor allem bei Arno Ortmair und Alfred Hürmer, die den Verband über viele Jahre geprägt haben und freuen uns, diesen Verband fortführen zu dürfen", erklärt Janine Jackowski. Karsten Stöter fügt an: "Wir werden den Verband in der Zukunft auf eine breitere Basis stellen und werden damit vor allem die Interessen der unabhängigen Produzenten in Deutschland zu stärken". Marco Mehlitz führt aus: "Der Verband wird in Zukunft auch mit den anderen Interessenvertretungen in Deutschland und Europa in engem Schulterschluss arbeiten, um die sich immer schneller verändernden Produktionsbedingungen in Deutschland sinnvoll zu gestalten." Hierzu Gian-Piero Ringel "Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die kulturelle Vielfalt zu stärken und die kommerziellen Möglichkeiten der unabhängigen Produzenten in allen, auch ganz neuen, Bereichen weiter auszubauen."

Christian Balz betont: "Gerade die Unabhängigen verleihen der deutschen Produktionslandschaft die kreative und zukünftig hoffentlich auch noch vermehrt die wirtschaftliche Kraft, die eine solche wichtige und prägende Kulturindustrie braucht". Und schließlich Philipp Kreuzer: "Wir sind offen für alle unabhängigen Produzenten, auch besonders die jungen und innovativen, die bislang davor zurückgeschreckt sind, sich in etablierten Verbandsstrukturen zu engagieren. Hier entsteht im VDFP eine ganz neue Kraft, die sich für genau diese Produzenten einsetzt und ihnen Gehör verschafft." "Unser erklärtes Ziel ist es, den Verband auch finanziell auf breitere Füße zu stellen" ergänzt Susa Kusche.

Noch nicht gewählt wurde indes der/die Vorsitzende des Vorstands, hierfür gibt es nach Auskunft des VDFP noch keinen Termin.