Produktion

MDM fördert Satire "How to Sell a War"

Zwei Spielfilmdebüts, die in Kriegsgebieten der ehemaligen Sowjetunion spielen, gehören zu den interessanten Projekten, die von MDM in ihrer ersten Förderrunde des Jahres unterstützt wurden. Marcus H. Rosenmüllers Kinderfilm befindet sich ebenfalls auf der Liste.

27.01.2017 13:38 • von Heike Angermaier
MDM unterstützt u.a. Marcus H. Rosenmüllers Kinderfilm (Bild: Lieblingsfilm)

Die Satire "How to Sell a War" erhält mit 350.000 Euro Produktionsförderung von der MDM die höchste Summe der ersten Förderrunde des Jahres. Rudolph Herzogs Debüt, das von Mario Schneiders Hallenser 42 Film und Mike Downeys und Samantha Taylors F&ME produziert wird, erzählt von einer Marketingmanagerin, die den Krieg in Georgien, für den gerade ein Waffenstillstand ausgerufen wurde, wieder anfachen soll, um ein großes Antikriegskonzert nicht platzen zu lassen.

An einem Kriegsschauplatz der ehemaligen UDSSR spielt auch das seit über fünf Jahren in Entwicklung befindliche Projekt "Volcano" des Ukrainers Roman Bondarchuk, der damit wie Herzog sein Spielfilmdebüt gibt. Es erzählt von einem Übersetzer, den es in den Süden der vom Bürgerkrieg geprägten Ukraine verschlägt. Die Leipziger Elemag Pictures von Borislav Chouchkov und Tanja Georgieva produziert.

Mit 300.000 Euro wird die Produktion von Marcus H gemeinsam mit der Münchner Via Film vorbereiteten Kinderfilms "Unheimlich perfekte Freunde" unterstützt. Nora Lämmermann und Simone Höft haben das Drehbuch um zwei junge Freunde, die Spiegelbilder von sich erschaffen, die zu perfekt geraten sind, geschrieben. Die Münchner Walker + Worm bekommt für Philipp Leinemanns Politthriller "Das dritte Sterben" 250.000 Euro.

Projektentwicklung erhält u.a. der neue Film von "Herbert"-Regisseur Thomas Stuber, "Die Ärztin", nach einem Drehbuch von Michael Bergmann und Anke Apelt. Undine Filter produziert mit Departures Film wie bereits "Herbert".

Weitere Informationen zu den aktuell von der MDM geförderten Projekten unter www.mdm-online.de.