Kino

Tobis greift nach den Sternen

Tobis hat einige Titel fürs erwachsene Publikum im Programm, es gefällt aber auch das junge "Den Sternen so nah".

26.01.2017 18:00 • von Heike Angermaier
"Den Sternen so nah" fürs junge Publikum (Bild: Tobis)

Magnus Vortmeyer, in "bester Laune" wegen des jüngsten Erfolg Plötzlich Papa!" und dem von Bad Moms" 2016, führte durch die Präsentation von Tobis und erwähnte, dass hinter einem "Überraschungserfolg" das richtige Konzept stünde. Nach dem dreifach Oscar nominierten Jackie" u.a. für seine hervorragende Hauptdarstellerin Natalie Portman stellte er Den Sternen so nah" mit einem Trailer und vielversprechenden Ausschnitt vor, eine Teenager-Lovestory, die er mit dem Erfolg Das Schicksal ist ein mieser Verräter" vergleicht und für die Tobis zielgruppenspezifische Previews anbietet. Der rasante Thriller des "Who Am I"-Regisseurs Baran bo OdarSleepless" punktet mit Jamie Foxx als Hauptdarsteller.

In der Komödie Zu guter Letzt" hat Shirley MacLaineeinen großen Auftritt als Frau, die sich ihren guten Nachruf erst noch erkämpfen muss. Für ein Best-Ager-Publikum ist "" gedacht, mit dem Eleanor Coppola ihr spätes Spielfilmregiedebüt gibt, in dem Diane Lane mit einem Franzosen auf eine kulinarische Reise geht. In die Merchant-Ivory-Richtung geht es mit "Der Stern von Indien" um den letzten britischen Generalgouverneur von Indien und einer Romanze zweier indischer Angestellter. Jürgen Prochnow spielt den Titelhelden in der Tobis-Produktion Leanders letzte Reise", die ihn in die umkämpfte Ukraine führt. Ein brisantes zeitgemäßes Thema greift der Berlinale-Beitrag "The Dinner" nach bekannter Vorlage auf, in dem zwei Paare sich mit der abscheulichen Tat der Söhne auseinandersetzen müssen.

Ohne Bewegtbildmaterial stellte Vortmeyer zwei Titel mit großem kommerziellen Potenzial vor, My little Pony", der stärksten Marke von Hasbro, die u.a. Transformers übertrumpft, und das weihnachtliche "Bad Moms"-Sequel