Kino

Kinocharts Deutschland Trend: Dorie schwimmt zurück an die Spitze

Gleich vier Filme kämpften am gestrigen Donnerstag um den ersten Platz der deutschen Kinocharts, darunter zwei Neulinge. Die Nase vorn hatte vorerst "Findet Dorie", der damit an seinem vierten Wochenende an die Spitze zurückkehrt.

21.10.2016 08:13 • von Thomas Schultze
"Findet Dorie" ist wieder Nummer eins (Bild: Walt Disney)

Gleich vier Filme kämpften am gestrigen Donnerstag um den ersten Platz der deutschen Kinocharts, darunter zwei Neulinge. Die Nase vorn hatte vorerst Findet Dorie", der mit 50.500 Besuchern und 410.000 Euro Umsatz an seinem vierten Wochenende an die Spitze zurückkehrt. Da das Wetter weniger rosig zu werden verspricht als am vergangenen Wochenende, scheinen 450.000 Zuschauer und 3,8 Mio. Euro Kasse bis Sonntag überaus realistisch. "Dorie" nähme damit als dritter Film in diesem Jahr gesamt die Drei-Mio.-Besucher-Hürde und würde sich einen Bogey in Gold sichern.

Platz zwei gehörte gestern dem Neustart Bridget Jones' Baby". Der dritte Film der Reihe mit Renee Zellweger - und der erste seit Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns", der 2004 mit 500.000 Besuchern angelaufen war und in der Folge gesamt auf 2,3 Mio. Zuschauer kam - holte sich an seinem Starttag in 579 gemeldeten Kinos 45.000 Zuschauer und einen Umsatz von 385.000 Euro. Ein Gesamtwochenende bis zu 400.000 Kinogängern und 3,5 Mio. Euro Einspiel scheint möglich (nach Einspielergebnis läge der dritte "Bridget Jones" damit dann sogar vor dem Vorgänger).

Auf Platz drei rangiert aktuell Vorwochenspitzenreiter "Inferno", der sein zweites Wochenende mit 40.500 Zuschauern beginnt und damit 350.000 Euro umsetzte. Bis Sonntag scheinen 300.000 verkaufte Tickets und ein Boxoffice von 2,5 Mio. Euro greifbar. Der neue Animationsfilm von DreamWorks Animation, Trolls", legte gestern mit 45.000 Zuschauern und 340.000 Euro Kasse in 567 Kinos los. Als Familienfilm dürfte der Multiplikator höher als bei dem Zweit- und Drittplatzierten liegen. 400.000 Besucher und 3,1 Mio. Umsatz scheinen realistisch für den bunten Spaß mit neuen Liedern von Justin Timberlake. Die Top fünf beschließt Die Insel der besonderen Kinder", der sein drittes Wochenende gestern mit 20.000 Zuschauern und 180.000 Euro Einspiel eröffnete und Kurs auf 150.000 Besucher und 1,3 Mio. Euro Kasse hält.

Drei weitere Neulinge sind vorerst in den Top Ten gestartet: Der Thriller "The Accountant" mit Ben Affleck kam in 330 Kinos auf 15.000 Besucher und spielte 125.000 Euro ein. Für das Gesamtwochenende ist mit 110.000 Kinogängern und knapp einer Mio. Euro Einspiel zu rechnen. Dahinter ging Burg Schreckenstein" mit 17.000 Zuschauern und 110.000 Euro Umsatz ins Rennen. Die Verfilmung der Jugendbücher von Oliver Hassencamp durch Ralf Huettner könnte aufgrund seiner sehr jungen Zielgruppe bis Sonntag noch einen Sprung nach vorn machen: Wenn alles gut läuft, sind 170.000 Zuschauer und 1,1 Mio. Euro Umsatz drin. Für Regisseur Huettner wäre das eine Karrierebestleistung.

Auf Platz neun findet sich schließlich noch Ouija: Ursprung des Bösen". Der Schocker aus dem Hause Blumhouse kam gestern in 269 Kinos auf 10.500 Besucher und 90.000 Euro Einspiel. Hier sollten bis Sonntag 70.000 Zuschauer und 650.000 Euro Kasse drin sein. Auf Platz 19 findet sich schließlich noch der Festivalhit Gleißendes Glück" von Sven Taddicken, dem in 62 Kinos 2000 Besucher und 15.000 Euro Einspiel beschieden waren.