Kino

Kinocharts USA: Animation rettet den Kinosommer

Nach einer Reihe von Enttäuschungen hat der US-Kinosommer endlich wieder Oberwasser, dank der beiden Animationstitel "Findet Dorie" und "Pets". Letzterer schoss mit Rekordzahlen an die Chartspitze.

10.07.2016 15:11 • von Thomas Schultze
"Pets" bringt (Tier)Leben ins US-Boxoffice (Bild: Universal)

Nach einer Reihe von Enttäuschungen hat der US-Kinosommer endlich wieder Oberwasser, dank der beiden Animationstitel ?Findet Dorie? und ?Pets?, mit denen Pixar und Illumination ihre Ausnahmestellung unter den Animationsstudios unter Beweis stellen, nachdem Disney im Frühjahr bereits mit ?Zoomania? einen Blockbuster abgeliefert hatte. ?Pets? wurde in 4370 Kinos flächendeckend gestartet und spielte sensationelle 103,3 Mio. Dollar ein. Es ist der dritte Film in diesem Kinosommer, der mit mehr als 100 Mio. Dollar anlief, der zweitbeste Start eines Illumination-Films überhaupt (nach ?Minions?, der vor einem Jahr mit 115 Mio. Dollar startete) und der beste Start eines Animationsfilms, der nicht Teil eines Franchise ist. Alle Achtung.

?Findet Dorie? setzt seinen Erfolgslauf indes unvermindert fort: Am vierten Wochenende kam der 17. Pixar-Film auf 20,9 Mio. Dollar und schraubte damit als nunmehr erfolgreichster Film des laufenden Jahres sein Gesamteinspiel auf 423 Mio. Dollar. Damit ist die Fortsetzung von ?Findet Nemo? in den USA der erfolgreichste Animationsfilm, der jemals von Disney ins Kino gebracht wurde, noch vor ?Der König der Löwen? und ?Toy Story 3?. Auf Platz drei schrieb auch ?Legend of Tarzan? mit 20,7 Mio. Dollar an seinem zweiten Wochenende solide Zahlen, mit denen er sein Gesamteinspiel nach zehn Tagen auf respektable 81,5 Mio. Dollar schrauben konnte.

Neustart ?Mike and Dave Need Wedding Dates? mit Zac Efron und Anna Kendrick startete mit 16,7 Mio. Dollar in 2982 Kinos etwas besser, als die Komödie ursprünglich von der Industrie eingeschätzt worden war. ?The Purge: Election Year? steuert an Wochenende zwei auf 12 Mio. Dollar Kasse zu. Damit baut er zwar stark ab im Vergleich zum ersten Wochenende, aber mit einem Gesamteinspiel von 58,4 Mio. Dollar schreibt die Zehn-Mio.-Dollar-Produktion von Blumhouse längst schwarze Zahlen.