Kino

A Company schafft Sprung aus der Insolvenz

Per Aufhebungsbeschluss des Amtsgerichts Berlin wurde das Insolvenzplanverfahren gegen die A Company Film Licensing Intl. GmbH mit sofortiger Wirkung beendet.

25.01.2016 18:57 • von Marc Mensch

Per Aufhebungsbeschluss des Amtsgerichts Berlin wurde das Insolvenzplanverfahren gegen die A Company Film Licensing Intl mit sofortiger Wirkung beendet. Das Unternehmen kann somit den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, hätten die Gläubiger bereits am 3. Dezember 2015 einem Reorganisationsplan zugestimmt, der nun (offenbar bereits Mitte Dezember) vom Gericht bestätigt wurde, womit das Insolvenzverfahren offiziell eingestellt ist.

Die mehrmonatige Phase der Insolvenz konnte die A Company demnach mit einer intakten Filmbibliothek verlassen. Das Unternehmen gehört nun einer Gruppe privater Investoren, wird aber weiterhin von Geschäftsführer Alexander van Dülmen geleitet.

Nun richtet sich der Fokus der A Company Film Licensing Intl. GmbH wieder auf die fortgesetzte Auswertung ihrer umfangreichen Bibliothek, zu der Titel wie "Shutter Island", "The Hurt Locker" oder das "Saw"-Franchise zählen. "Wir sind froh, dass wir dieses Kapitel nun hinter uns gelassen haben und fortfahren können, unsere Verpflichtungen aus existierenden Deals zu erfüllen, aber auch neue Möglichkeiten in Angriff zu nehmen", so van Dülmen.

Die ungarische Niederlassung des Unternehmens ist Teil der neuen Geschäftsstruktur und wird weiterhin unter der Leitung von Mihai Mos, der zum Head of Licensing befördert wurde, als Zwischenhändler die Lizenzverkäufe für mehrere Regionen betreuen.

Die A Company steht aktuell in Verhandlungen mit Kapitalgebern über eine separate Kreditlinie, die den Erwerb neuen Contents von großen weltweiten Lizenzgebern unterstützen soll.