Kino

"Home" beschert DreamWorks Animation Umsatzsprung

DreamWorks Animation konnte im dritten Quartal seine Erlöse um satte 43 Prozent gegenüber Vorjahr steigern. Großen Anteil daran hatte "Home - Ein smektakulärer Trip" sowie die florierende Seriensparte.

06.11.2015 09:58 • von
Erfolgreichster Titel für DWA im dritten Quartal: "Home - Ein smektakulärer Trip" (Bild: Fox)

DreamWorks Animation hat seine Anleger mit einem deutlichen Umsatzsprung und einem besser als erwartet ausgefallenen Ergebnis erfreut. Wie das Studio mitteilt, stiegen die Erlöse im dritten Quartal mit Ende 30. September 2015 um 43 Prozent auf 259,2 Mio. Dollar. Großen Anteil an diesem Umsatzsprung hatte "Home - Ein smektakulärer Trip", der nach einem globalen Boxoffice von 386 Mio. Dollar auch im Home Entertainment punkten konnte: 4,7 Mio. Units wurden von dem in den USA Ende Juni veröffentlichten Alien-Abenteuer abgesetzt, mit 49,7 Mio. Dollar stand "Home" für fast ein Drittel des Quartalsumsatzes im Segment "Feature Film", der im Berichtszeitraum 158 Mio. Dollar erreichte. Laut CEO Katzenberg ist "Home" bislang zudem der im EST-Bereich erfolgreichste DAW-Titel aller Zeiten. Zu den weiteren Umsatzbringern im Segment "Feature Film" zählten "Die Pinguine aus Madagascar", die vor allem im Pay-TV für Erlöse sorgten, sowie der Katalogtiel "Drachenzähmen leicht gemacht 2".

Neben der Filmsparte von DWA lief zuletzt auch das Geschäft mit TV-Serien und Specials gut, hier legten die Umsätze deutlich auf 50,7 Mio. Dollar zu (Vorjahr: 14,3 Mio. Dollar). DWA produziert vor allem für Netflix Serienableger zu seinen beliebtesten Franchises. Auch im Segment Consumer Electronics war ein deutliches Plus von 12,1 Mio. auf 27 Mio. Dollar zu verzeichnen.

Das Nettoergebnis von DreamWorks Animation fiel trotz des Umsatzanstiegs mit 3,5 Mio. Dollar oder minus vier Cent je Aktie negativ aus. Bereinigt um die nach wie vor hohen Restrukturierungskosten darf sich DWA aber über einen Gewinn von zwei Cent je Aktie freuen. Dies wurde auch von der Börse honoriert: Nachdem die meisten Analysten im Vorfeld auch bereinigt von einem Verlust ausgegangen waren, sorgten die nun ausgewiesenen Quartalszahlen im nachbörslichen Handel für einen Kurssprung von 14 Prozent.