Kino

SAG Awards bestätigen die Favoriten

Kaum Überraschungen bei den 21. Preisen der amerikanischen Schauspielergilde. Einzig der SAG Award für den besten Hauptdarsteller kam nicht völlig erwartet.

26.01.2015 08:31 • von Thomas Schultze
Auf Oscar-Kurs: Eddie Redmayne (Bild: Kurt Krieger)

Kaum Überraschungen bei den Preisen der amerikanischen Schauspielergilde. Einzig der SAG Award für den besten Hauptdarsteller kam nicht völlig erwartet. Eddie Redmayne konnte sich mit seiner Darstellung des Physikers Stephen Hawking in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" gegen Michael Keaton durchsetzen, der gerade mit seiner Tour de Force in "Birdman" ein beeindruckendes Comeback hinlegt. "Birdman" wurde aber immerhin für das beste Ensemble geehrt - insofern ging auch Keaton nicht leer aus. Nach dem Gewinn der PGA Awards ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass der Film von Alejandro Gonzalez Inarritu womöglich auch am Oscar-Abend als bester Film die Nase vorn haben könnte.

Ansonsten dominierten die Favoriten: Julianne Moore gewann für ihre Leistung in "Still Alice" als beste Hauptdarstellerin; J in "Whiplash" und Patricia Arquette in "Boyhood" holten sich Auszeichnungen als beste Nebendarsteller. Der Preis für das Lebenswerk ging an die Hollywood-Legende Debbie Reynolds.

Bei den Preisen der Fernsehsparte dominierten ebenfalls Filmschauspieler: Mark Ruffalo wurde für "The Normal Heart" als bester Schauspieler eines Fernsehfilms/Miniserie prämiert; das weibliche Äquivalent ging an Oscar-Gewinnerin Frances McDormand für "Olive Kitteridge". Beides sind HBO-Titel. Beste Darsteller einer Dramaserie sind der zweifache Oscar-Gewinner Kevin Spacey für "House of Cards" und Viola Davis für "How to Get Away With Murder". Beste Darsteller einer Comedy-Serie sind William H in "Shameless" und Uzo Aduba in "Orange Is The New Black". Die Netflix-Serie sicherte sich auch den Preis für das beste Ensemble einer Comedy-Serie. Der Ensemblepreis in einer Dramaserie wurde der Besetzung von "Downton Abbey" zugesprochen.