Kino

Tarantino vs. Gawker geht in Runde zwei

Der Fall Quentin Tarantino gegen das Medienunternehmen Gawker ist noch nicht zu Ende. Der renommierte Filmemacher hat Revision eingelegt gegen seine kürzlich richterlich abgewiesene Klage.

02.05.2014 11:57 • von Barbara Schuster
Quentin Tarantino (Bild: Kurt Krieger)

Der Fall Quentin Tarantino gegen das Medienunternehmen Gawker ist noch nicht zu Ende. Der renommierte Filmemacher hat gegen die kürzlich erfolgte Abweisung seiner Klage Revision eingelegt. Die Abweisung sei laut Gericht zunächst erfolgt, weil Tarantino nicht präzise nachweisen konnte, dass Gawker eine Urheberrechtsverletzung begangen habe. Fristgemäß haben Tarantinos Anwälte nun die Klage nachgebessert. Damit wird der Fall neu aufgerollt.

Der Regisseur hatte gegen das Unternehmen Ende Januar eine Millionenklage angestrengt. Auf seinem Blog Defamer habe es unter dem Titel "Hier geht es zu dem geleakten Drehbuch von Quentin Tarantinos "The Hateful Eight'" habe Gawker einen Link zum Drehbuch zu Tarantinos geplantem Western gesetzt. Wenige Tage zuvor war das Drehbuch bereits ohne Tarantinos Zustimmung im Internet aufgetaucht, woraufhin der Regisseur den Dreh des Films absagte.

Bei einer am 19. April abgehaltenen Lesung seines neuen Drehbuchs, verkündete Tarantino allerdings, dass er weiterhin an "The Hateful Eight" arbeite.