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Ehren-Fernsehpreis für Ottfried Fischer

Der Schauspieler wird am 2. Oktober für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet.

01.01.1970 01:00 • von Frank Heine
Ottfried Fischer, hier als Pfarrer Braun (Bild: Degeto/Caro von Saurma)

Turbulente Tage für Ottfried Fischer. Am gestrigen Montag gab die ARD bekannt, dass die Krimireihe "Pfarrer Braun", für die er gerade vor der Kamera steht, nach 22 Filmen eingestellt wird. Heute vermeldet "Spiegel Online", dass der an Parkinson erkrankte Schauspieler am 2. Oktober beim Deutschen Fernsehpreis mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet wird. Die Entscheidung, inzwischen von den Veranstaltern bestätigt, ist auch deshalb geschickt getroffen, weil Fischer als "Bulle von Tölz" rund 15 Jahre lang eines der markantesten Gesichter von Sat war, dem diesjährigen Host des Fernsehpreises.

Neben "Pfarrer Braun" und dem "Bullen" gehört der jugendliche Held "Sir Quickly" aus Franz Xaver Bogners BR-Serie "Irgendwie und Sowieso" zu den prägendsten Rollen Fischers. Zu seinen kuriosesten Engagements zählt jenes als Gerichtsmediziner in der schwedischen Krimireihe "Kommissar Beck". Aber auch als Kabarettist, zuletzt mit "Ottis Schlachthof", zählte der 59-jährige zu den prägenden Figuren im deutschsprachigen Fernsehen.