Produktion

Bille August verfilmt Stefan Zweig

Der Regiesseur von "Nachtzug nach Lissabon" bereitet die Stefan-Zweig-Verfilmung "Ungeduld des Herzens" vor und hat einen namhaften deutschen Partner an Bord.

01.01.1970 01:00 • von Heike Angermaier
Bille August verspürt "Ungeduld des Herzens" (Bild: Kurt Krieger)

Bille August, Regisseur des Oscar-prämierten "Pelle, der Eroberer", und Drehbuchautor Greg Latter, die gemeinsam "Nachtzug nach Lissabon" und "Goodbye Bafana" realisierten, bereiten eine weitere Romanverfilmung vor. Helge Sasse und Senator Film sind Koproduzent und Verleih der internationalen Verfilmung von Stefan Zweigs "Ungeduld des Herzens". Lars Sylvest produziert von britischer Seite die dramatische Geschichte um die enttäuschte Liebe einer jungen, gelähmten Aristokratin. 2014 soll mit deutscher und internationaler Besetzung in Bayern, Österreich und Ungarn gedreht werden.

Zweigs melodramatische Stoffe wurden seit den 1930er Jahren immer wieder verfilmt, zuletzt etwa von Patrice Leconte. Sein "Une Promesse" feierte in diesem Jahr Premiere auf der Mostra.