Produktion

Prominenter Cast für Monheim-Debüt

"First Steps Award"-Gewinner Mark Monheim kann bei seinem Kinodebüt "Charleen macht Schluss" neben Hauptdarstellerin Jasna Fritzi Bauer auf zwei große Namen aus Deutschland und Österreich zurückgreifen.

26.07.2013 14:06 • von Frank Heine
Am Set von "Charleen macht Schluss": (vorne) Lauritz Greve, Jasna Fritzi Bauer (Mitte) Aurel Manthei, Heike Makatsch (hinten) Regisseur Mark Monheim und Ko-Autor/Produzent Martin Rehbock (Bild: BR/Imbissfilm/Daniel Schönauer)

In der vergangenen Woche haben in Bamberg die Dreharbeiten zu der Tragikomödie "Charleen macht Schluss" begonnen. Im Zentrum des Debütfilms von Mark Monheim steht eine 15-Jährige, die nach einem gescheiterten Selbstmordversuch den Weg zurück ins Leben findet. Ob trotz oder wegen ihrer chaotischen Familie und ihrem kauzigen Psychologen ist nicht so ganz klar. "Was tragisch beginnt, wird zu einer lebensbejahenden Komödie", heißt es jedenfalls in der Drehstartmeldung. Das Skript von Mark Monheim und Martin Rehbock wurde dieses Jahr bereits mit dem Emder Drehbuchpreis ausgezeichnet.

Die Hauptrolle spielt Jasna Fritzi Bauer, die bereits in Christian Petzolds "Barbara" und in dem Mutter-Tochter-Drama "Für Elise" auf sich aufmerksam machte. Die weiteren Rollen sind mit Heike Makatsch und dem Wiener Simon Schwarz (ab 1. August mit "Dampfnudelblues" im Kino) an der Spitze sehr prominent besetzt. Zum Cast gehören u.a. auch Aurel Manthei, Dorothea Walda, Sandro Lohmann, Nikolaus Frei und Amelie Plaas-Link.

Ko-Autor Martin Rehbock ist mit seiner Imbissfilm auch als Produzent verantwortlich - wie bereits bei Monheims Abschlussfilm "Mit Sechzehn bin ich weg", mit dem der HFF-Absolvent 2008 bereits den First Steps Award gewann. "Charleen macht Schluss" entsteht als Koproduktion mit die film gmbh und Senator Film Produktion in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (Redaktion: Birgit Metz, Claudia Gladziejewski, Tobias Schultze). Fördergelder steuerten FFF, FFA und DFFF bei.

Die Dreharbeiten in Bamberg, Fürth und München sowie im Münchner Umland sind bis zum 30. August angesetzt. Senator bringt den Film voraussichtlich im nächsten Jahr ins Kino.