Festival

Deutsche Kung-Fu-Doku in Toronto erfolgreich

Der Hauptpreis des Dokumentarfilmfestivals in Toronto ging in diesem Jahr nach Deutschlands.

01.01.1970 01:00 • von Jochen Müller
Auf dem Dokumentarfilmfestival in Toronto ausgezeichnet: "Drachenmädchen" (Bild: polyband (24 Bilder))

Inigo Westmeiers "Drachenmädchen" ist auf dem Hot Docs - Canadian International Documentary Festival mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden. Produziert wurde die Dokumentation über drei chinesische Mädchen, die eine Kung-Fu-Ausbildung an einer renommierten Shaolin-Schule machen, von Gap Films Commercial Productions in Koproduktion mit Arte und dem Bayerischen Rundfunk.

Der Spezialpreis der Jury ging an Zhu Yus "Cloudy Mountains" über ein Vater-Sohn-Gespann, das in einer Giftgaswolke in einer Asbestmine im Westen von China arbeitet. Als beste kanadische Dokumentation wurde in Toronto Jason Da Silvas "When I Walk" über einen jungen Filmemacher, der seinen Traum trotz einer Multiple-Sklerose-Erkrankung zu leben versucht. Weitere Informationen unter www.hotdocs.ca.