Kino

US-Boxoffice seit Jahresbeginn mit 21 Prozent Plus

Das Kinojahr geht gut los: In den USA wurde in den ersten beiden Monaten des Jahres 21 Prozent mehr an den Kinokassen eingenommen als im Januar und Februar 2011.

01.03.2012 13:33 • von Stefanie Zimmermann
"Für immer Liebe" mit Rachel McAdams und Channing Tatum ist bislang der erfolgreichste Film des Jahres 2012 (Bild: Sony)

Das Kinojahr geht gut los: In den USA wurde in den ersten beiden Monaten des Jahres 21 Prozent mehr an den Kinokassen eingenommen als im Januar und Februar 2011. Insgesamt betrug das Einspiel 1,57 Mrd. Dollar. Anders als in den Jahren 2009 und 2010 kam dabei nur ein Film über 100 Mio. Dollar Einspiel, das romantische Drama "Für immer Liebe", den Sony Pictures im Verleih hat. Das gute Ergebnis geht also auf die ordentliche Performance einer ganzen Reihe von Filmen zurück. Gerade einige Filme mit kleineren Budgets, wie der Teenie-Thriller "Chronicle - Wozu bist du fähig?" oder der Horrorfilm "Devil Inside", schlugen sich gut, wie das US-Branchenblatt "Variety" analysiert hat. Zudem sorgten nicht allein die Studiofilme für Zuschauer, auch Filme von Relativity Media, CBS Films oder Open Road Films (mit dem Survivaldrama "The Grey - Unter Wölfen") schlugen sich gut. Mit 26 Filmen wurden im Januar und Februar zudem sieben Filme mehr landesweit gestartet als im Vorjahr.

Das Ergebnis dürfte die US-Kinobetreiber und Verleiher optimistisch stimmen, war das US-Boxoffice im Vorjahr doch um fast vier Prozent eingebrochen, das Besucherminus betrug knapp fünf Prozent. Das Kinojahr 2012 hält noch viele Blockbuster bereit, von "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" über die in diesem Jahr schon ab März startenden Sommerblockbuster wie "John Carter - Zwischen zwei Welten", "Battleship", "The Avengers", " The Amazing Spider-Man" oder "Madagascar 3" und später im Jahr schließlich "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 2" oder "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise".