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Odeon kürt Gewinner des Otto-Meissner-Serienpreis

Die Odeon Film konnte sich bei 879 Einreichungen nicht über mangelndes Interesse an ihrem neu ausgelobten Serienwettbewerb beklagen. Der auf dem Filmfest München vergebene Hauptpreis ging an Rochus Hahn für sein Konzept "Der Verlust der Elektrizität".

01.07.2011 14:52 • von Frank Heine
Odeon-Film-Vorstand Mischa Hofmann, Christian Berkel, Michael Rösel, Renate Meissner, Raphael Hamm, Marc Wirbeleit, Juryvorsitzende Christiane Ruff, Wettbewerbsgewinner Rochus Hahn, Michael Bütow und Ronald Gräbe (Bild: Odeon Film)

Die Odeon Film nutzte die Bühne des Filmfests München um die Gewinner des ersten Otto-Meissner-Serienpreises öffentlich zu küren. Den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt Rochus Hahn, u.a. bekannt durch seine Drehbucharbeit bei Sönke Wortmanns Das Wunder von Bern, für sein Serienkonzept "Der Verlust der Elektrizität". Vergleichsweise unbeschriebene Blätter sind Raphael Hamm und Michael Rösel, die als Duo mit ihrem Konzept "Die Zwiesel" den zweiten Platz belegten. Rösel ist zuvor bereits als Regisseur der SWR-Serie Laible und Frisch in Erscheinung getreten. Auf dem Bronzerang landete Marc Wirbeleit mit "Bad Kunduz".

Die Zweit- und Drittplatzierten teilen sich weitere 15.000 Euro Preisgeld. Wie Odeon-Vorstand Mischa Hofmann, der Initiator des Wettbewerbs, erklärte, wolle sein Unternehmen, die Konzepte gemeinsam mit den Autoren weiterentwickeln und an Sender herantreten.

Der Jury, die sich aus Christiane Ruff, Christian Berkel, Sherry Hormann, David Safier, Ronald Gräbe und Michael Bütow zusammensetzte, wurden insgesamt 879 Konzepte vorgelegt. Der Preis wurde nach dem kürzlich verstorbenen Produzenten und Gründer der Serienschmiede Novafilm, Otto Meissner, benannt. Seine Witwe Renate Meissner überreichte die Siegestrophäen.