Produktion

Drei César-Gewinner in "Télé-gaucho"

Michel Leclerc, dessen "Der Name der Leute" mit zwei französischen Filmpreisen für das beste Drehbuch (Baya Kasmi und Leclerc) und die beste Darstellerin (Sara Forestier) ausgezeichnet wurde, bereitet die Komödie "Télé-gaucho" mit Forestier und dem ebenfalls César-prämierten Eric Elmosnino vor.

01.01.1970 01:00 • von Heike Angermaier
César-Gewinner Michel Leclerc plant Revolution im Fernsehen (Bild: Michaël Crotto/X Verleih)

Michel Leclerc, dessen "Der Name der Leute" gerade mit zwei französischen Filmpreisen, den Césars, für das beste Drehbuch (Baya Kasmi und Leclerc) und die beste Darstellerin (Sara Forestier) ausgezeichnet wurde, bereitet mit der Komödie "Télé-gaucho" seinen dritten Film vor. Forestier soll erneut die Hauptrolle übernehmen und an ihrer Seite der für seine Darstellung von "Gainsbourg" César-prämierte Eric Elmosnino agieren. Zur Besetzung gehören außerdem Emmanuelle Béart, Maiwenn und Félix Moati. Bei "Télé-gaucho" geht es um eine Gruppe junger Anarchisten, die einen Sender gründen wollen, um die Revolution zu verbreiten.

Das Buch, das bereits vor "Der Name der Leute" entstand, schrieb u.a. Regisseur Thomas Lilti ("Les yeux bandés"). Emanuel Barraux und Agnes Vallee, die mit 13 juins Films den ersten Film Leclercs, "J'invente rien", auf die Beine gestellt hatten, produzieren die mit 3,7 Millionen Euro budgetierte Komödie. Weitere Partner des Low-Budget-Projektes, dessen Dreh demnächst in Paris und Lyon beginnen wird, sind France2Cinéma, TF1 Droits Audiovisuels, Canal Plus und Sofica Uni Etoile. Als Koproduzent wirkt außerdem die regionale Förderung Rhône-Alpes Cinéma. UGC Distribution wird den Film in den französischen Kinos auswerten. "Der Name der Leute" startet ab Mitte April über X Verleih in den deutsche Kinos.