Festival

Neues indisches Kino auf dem Filmfest München

Festivalleiter Andreas Ströhl hat heute erste Programmpunkte des kommenden Filmfests München bekannt gegeben.

01.01.1970 01:00 • von Stefanie Zimmermann

Das Filmfest München steht bald schon wieder vor der Tür (25. Juni bis 3. Juli). Festivalleiter Andreas Ströhl hat heute erste Programmpunkte der 28. Festivalausgabe bekannt gegeben. Noch sind die Programmer damit beschäftigt, die spannendsten internationalen und heimischen Beiträge zusammenzusammeln. Schon fest steht, dass das Filmfest in diesem Jahr eine eigene Reihe mit entdeckenswerten zeitgenössischen Filmen aus Indien präsentiert. Denn seit kurzem entstehe neben den erfolgreichen Bollywood-Produktionen ein neues indisches Kino mit stetig wachsendem Publikum, wie das Filmfest informiert. Dieses orientiere sich nach dem Kinogeschmack und den Vorlieben der erstarkenden, westlich orientierten Mittelschicht im Land. "Das sind höchst spannende Filme, die man einfach gesehen haben muss", so Festivalleiter Andreas Ströhl. "So eine Entwicklung gibt es im Kino nur ganz selten." Die Regisseure, Schauspieler und Produzenten der Indien-Filme werden ihre Werke persönlich in München vorstellen. Geplant ist neben Gesprächsrunden auch ein Koproduktionstreffen mit deutschen Produzenten.

Die Open-Air-Reihe des Filmfests, die allabendlich im Forum des Gasteig stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Das Sein". Gezeigt werden Filme, die einen unterhaltsamen Zugang zu philosophischen Grundfragen bieten, wie Ernst Lubitschs "Sein oder Nichtsein" (1942), Philip Kaufmans "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" (1988), Spike Jonzes "Being John Malkovich" (1999) oder Nicolas Philiberts Doku "Sein und Haben" (2002).