Festival

"Dogtooth", "Sin Nombre" und "Precious" in Stockholm prämiert

Auf dem gestern zuende gegangenen Stockholm Filmfestival wurde das griechische Drama "Dogtooth" als bester Film prämiert. Gleich drei Preise gingen an "Sin Nombre".

30.11.2009 15:41 • von Stefanie Zimmermann
"Sin Nombre" sahnte drei Preise ab, darunter für den wunderbar melancholisch agierenden Nachwuchsschauspieler Edgar Flores (r.) (Bild: Prokino)

Auf dem gestern zu Ende gegangenen 20 wurde Giorgos Lanthimos' "Doogtooth - Kynodontas" als bester Film ausgezeichnet. Die griechische Produktion über eine Industriellenfamilie, die ihren Nachwuchs auf groteske Weise vor der Außenwelt abschottet, sorgte schon auf diversen Festivals für Aufmerksamkeit. Das mexikanische Gang- und Migrationsdrama "Sin Nombre" des kalifornischen Regisseurs Cary Fukunaga wurde mit dem Preis für den besten Debütfilm und dem FIPRESCI-Preis prämiert,. Zudem holte Hauptdarsteller Edgar Flores den Darstellerpreis. Aufmerksam werden in den USA Preise für "Precious: Based on the Novel Push by Sapphire" beobachtet - Mo'Nique, die in dem Film Precious' sadistische Mutter spielt, wurde als beste Darstellerin prämiert - sie wird auch als Oscarkandidatin gehandelt. Der Drehbuchpreis der Festivaljury ging an Eran Creevy für den britischen Drogenthriller "Shifty", den er auch inszeniert hat, der Kamerapreis an Christophe Beaucarne für seine Arbeit in der deutschen Koproduktion "Mr". Das Stockholmer Publikum wählte das Delphinfang-Drama "Die Bucht" zu seinem Favoriten.