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Stabwechsel bei ARD-Sorgenkind "Eine für alle"

Dirk Eisfeld von der Bavaria-Tochter Rubiocn fungiert nicht mehr länger als ausführender Produzent der am 20. April gestarteten ARD-Daily "Eine für alle". Den Posten übernimmt Alexander Ollig von der Bavaria Fernsehproduktion.

07.05.2009 12:45 • von Frank Heine
Unter den Erwartungen: die ARD-Daily "Eine für alle" (Bild: ARD/Markus Benk)

Die neue ARD-Serie "Eine für alle - Frauen können's besser will nicht in die Gänge kommen. Die Zuschauerzahlen liegen weit unter den Erwartungen - zuletzt erreichte das werktags um 18.50 Uhr ausgestrahlte Format rund eine Mio. Zuschauer bei knapp fünf Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sanken die Werte sogar bis auf drei Prozent.

Dirk Eisfeld von der Bavaria-Tochter Rubicon muss nun seine Position als ausführender Produzent der Serie räumen und wird durch Alexander Ollig von der Bavaria Fernsehproduktion ersetzt. Die Bavaria Fernsehproduktion ist ohnehin als Koproduzent beteiligt. Bavaria-Sprecher Tobias Gerlach bestätigte den Personalwechsel gegenüber Blickpunkt:Film. Dies bedeute jedoch nicht, dass die Rubicon nun augebootet wäre, die 50:50-Koproduktion bleibe auch weiter bestehen. Gerlach betonte, dass der personelle Wechsel im Verlauf der Produktion ohnehin vorgesehen war. "Es mag in der jetzigen Situation nicht für jeden glaubwürdig klingen, aber es war in der Tat von vorneherein angedacht, dass sobald die Serie angeschoben ist, die Position des ausführenden Produzenten getauscht wird, weil die Rubicon und Dirk Eisfeld in Berlin sitzen, die Produktion jedoch in Ludwigsburg stattfindet." Bei der Neubesetzung habe man sich überlegt, wer der Serie inhaltlich nochmals einen neuen Impuls geben könne.

Alexander Ollig wechselte Anfang April vom ZDF zur Bavaria und war bislang primär für die Produktion der ZDF-Serie "Die Rosenheim-Cops" zuständig, bringt aber aus seiner Zeit als ZDF-Redakteur reichhaltige Daily-Erfahrung - erworben bei den Telenovelas "Bianca", "Julia" und Wege zum Glück- mit.

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