Film

56 aus 620 Produktionen für Grimme-Preis nominiert

Aus 620 Fernsehproduktionen wählten zwei Nominierungskommissionen 56 Beiträge aus, die nun am 21. März um den Adolf-Grimme-Preis konkurrieren.

28.01.2003 16:45 • von Jochen Müller
Aus 620 Fernsehproduktionen wählten zwei Nominierungskommissionen 56 Beiträge aus, die nun um den Adolf-Grimme-Preis 2003 konkurrieren. Bei der Preisverleihung am 21. März in Marl werden bis zu 14 Auszeichnungen vergeben. In der Kategorie "Fiktion & Unterhaltung" sind viele Filme vertreten, die bereits bei vorherigen Preisverleihungen und Festivals "auffällig" wurden, wie z. B. das Polizeidrama "Die Hoffnung stirbt zuletzt", der Deutsche-Fernsehpreis-Gewinner "Toter Mann", "ghettokids" sowie der poetische Weinviertel-Krimi "Blumen für Polt". Aber auch einige Neuentdeckeungen wie z. B. die schwarze Komödie "Zweikampf", die neue SAT.1-Reihe "Blond: Eva Blond!" und die Tragikomödie "Kleiner Mann" sowie Kino-Koproduktionen wie "England!" und "alaska" fanden die Beachtung der Kommissionmitglieder. Einziger nicht-fiktionaler Beitrag ist "Die Harald Schmidt Show" vom 31. Oktober. Gute Aussichten auf einen Grimme-Preis hat der Schauspieler Axel Prahl, der in vier nominierten Fernsehfilmen mitwirkt und gemeinsam mit seinem Kollegen Jan Josef Liefers und den Autoren Jan Hinter und Stefan Cantz (alle vom neuen Münsteraner "Tatort") für den Spezial-Preis nominiert wurde. Klammert man die 16 Nominierungen für den Spezialpreis aus, führt Arte die Liste der meistnominierten Sender mit zwölf Nennungen an, gefolgt von WDR (neun), ZDF und SWR (jeweils sechs). Bei den Privatsendern rangiert SAT mit drei Nominierungen vor RTL und Pro Sieben (jeweils eine).

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