Kino

Kinoförderung ohne Eigenanteil bei der FFHSH

Als Mitte Mai die Richtlinie für das Zukunftsprogramm Kino geändert wurde, schuf man ausdrücklich die Möglichkeit einer hundertprozentigen Förderung ohne Eigenanteil der Kinos. Die FFHSH macht Gebrauch davon.

12.06.2020 13:47 • von Marc Mensch
FFHSH-Geschäftsführer Helge Albers (Bild: Jasper Ehrich)

Wie bereits berichtet, gelten für das Zukunftsprogramm Kino als Reaktion auf die Corona-Krise noch bis 31. Dezember erleichterte Voraussetzungen, die Richtlinie wurde Mitte Mai entsprechend angepasst. Entscheidende Punkte waren die Anhebung des über die FFA zu beantragenden Bundesanteils von 40 auf 80 Prozent, der Verzicht auf eine zwingende Kofinanzierung durch die Länder - und die Einräumung der Möglichkeit, 20 Prozent der förderfähigen Kosten komplett über komplementäre Förderungen - also ohne Eigenanteil der Kinos - abzudecken.

Von dieser Möglichkeit macht die FFHSH Gebrauch. Auf deren Website heißt es dazu:

"Mit dem Kinoinvestitionsprogramm haben Kinobetreiber*innen aus Hamburg die Möglichkeit, sich bei der FFHSH einen Investitionszuschuss zum 'Zukunftsprogramm Kino' der Filmförderanstalt (FFA) zu sichern. Das Besondere: Noch bis zum 31. Dezember 2020 muss kein Eigenanteil durch die Antragssteller*innen geleistet werden. 80 Prozent des Geldes kommen also von der FFA, die restlichen 20 Prozent können bei der FFHSH beantragt werden. Gefördert werden Maßnahmen zur Modernisierung und Strukturverbesserung der Abspielstätten - hierzu können zum Beispiel Smart Data, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit oder auch neue Projektions- und Tontechniken gehören. Die Zuschusshöhe beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, soll jedoch die Summe von 30.000 Euro für Kinos mit einem Saal bzw. 20.000 Euro pro Leinwand nicht überschreiten."

Weitere Informationender FFHSH finden Sie hier, Informationen der FFA hier.