Festival

DOK.fest München sammelt gut 19.000 Euro für Partnerkinos ein

Mehr als die Hälfte der Ticketkäufer für die Onlineausgabe des DOK.fest München haben einen Solidarbeitrag geleistet, um die drei Partnerkinos des Festivals zu unterstützen. Insgesamt kamen mehr als 19.000 Euro zusammen, die jetzt symbolisch überreicht worden.

05.06.2020 12:18 • von Jochen Müller
Bei der symbolischen Spendenübergabe (v.l.n.r.): Anne Harder (Neues Maxim), Kerstin Schmidt (Rio Filmpalast), Daniel Sponsel (DOK.fest München), Daniel Kuonen (Rio Filmpalast) und Bruno Börger (City, Atelier) (Bild: Ute Bolmer)

Daniel Sponsel, Leiter des DOK fest München, hat den Vertretern der drei Partnerkinos des Festivals - City/Atelier, Rio Filmpalast und Neues Maxim - jetzt symbolisch jeweils rund 6.400 Euro überreicht.

Zustande kam die Gesamtsumme von mehr als 19.000 Euro über eine Solidaritätsaktion im Zusammenhang mit dem Ticketverkauf für die diesjährige Onlineausgabe des DOK.fest München. So flossen nach Festivalangaben jeweils drei Euro des 50 Euro teuren Festivalpasses automatisch an die Partnerkinos - insgesamt waren rund 2.000 dieser Pässe verkauft worden. Darüber hinaus konnten die Käufer*innen eines Einzeltickets für 4,50 Euro zusätzlich freiwillig einen Euro spenden, was in 51 Prozent der verkauften Tickets der Fall gewesen sein. Hinzu kamen Spenden von mehreren Zuschauer*innen.

Festivalleiter Daniel Sponsel erklärte bei der symbolischen Übergabe der Spendensumme im City/Atelier-Kino: "So gut das Onlinefestival auch lief: Wir haben dieses Jahr schmerzlich gespürt, wie unersetzlich die Kinos als Orte des gemeinsamen Filmerlebens und der Begegnungen sind. Die Atmosphäre in unseren drei Partnerkinos hat uns gefehlt, die hervorragende Zusammenarbeit mit ihren Teams ebenso. Umso mehr freuen wir uns, dass so viele Zuschauerinnen und Zuschauer in dieser schwierigen Zeit ihre Solidarität mit den Kinos durch die Zahlung des erhöhten Beitrags zum Ausdruck gebracht haben. Und wir blicken schon jetzt mit Freude auf den Mai 2021, wenn wir uns hoffentlich wieder in den Kinos begegnen werden."