Produktion

"The Rainbride" im Irak abgedreht

Mehmet Aktas, Produzent und Geschäftsführer von Mitosfilm, und Regisseur Hussein Hassan haben ihren Film "The Rainbride" im irakischen Duhok abgedreht - nachdem sie den Dreh wegen der Corona-Pandemie abbrechen mussten und nicht mehr ausreisen konnten - und noch nicht können.

03.06.2020 15:12 • von Heike Angermaier
"The Rainbride" abgedreht (Bild: Mitosfilm)

Mehmet Aktas, Produzent und Geschäftsführer der Berliner Produktions- und Verleihfirma Mitosfilm, und Regisseur Hussein Hassan, die bereits bei "Reseba: The Dark Wind" zusammenarbeiteten, haben ihren Film The Rainbride" im irakischen Duhok abgedreht - nachdem sie dort den Dreh wegen der Corona-Pandemie abbrechen mussten und nicht mehr ausreisen konnten - und aktuell immer noch nicht können. In einer Pressemitteilung sagt Aktas: "Dreharbeiten im Nordirak sind immer eine Herausforderung, aber dieses Mal war alles anders. Wir konnten zwar einreisen, aber nicht mehr ausreisen. Und an Filmarbeiten war während der Hochphase der Pandemie nicht zu denken. Nun ist der Film abgedreht, aber finanziell sind wir weit über Budget. Das ist neben der Rückreise das größte Problem." Zu drehen angefangen hatte man Anfang März, nach den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen drehte man weiter. Hassan und Aktas schrieben gemeinsam das Drehbuch um eine junge Mutter, die im Zuge von IS-Angriffen ihren Mann verliert und nach dortigem Brauch bei der Familie ihres Mannes leben soll. Die deutsch-irakische Produktion wurde vom Kulturministerium Behdinan Region - Autonome Region Kurdistan, Irak unterstützt. Das Drama soll im nächsten Jahr in die Kinos kommen.

Mitosfilm war zuletzt mit Hüseyin Tabaks Dokumentarfilm Die Legende vom hässlichen König" in den Kinos.