Kino

Kino, Mond & Sterne startet in sein 26. Jahr

Am kommenden Freitag fällt der Startschuss für die diesjährige Ausgabe von Kino, Mond & Sterne, Münchens ältester Open-Air-Kinoveranstaltung. Corona-bedingt kann leider nur ein Bruchteil der regulären Besucherkapazität bedient werden. Ein Umstand, auf den man auch preislich reagieren musste.

02.06.2020 17:07 • von Marc Mensch
Aufgrund strikter Sicherheitsvorgaben ist bei Kino, Mond & Sterne in diesem Jahr maximal ein Viertel der sonst möglichen Zuschauerzahl zugelassen (Bild: Kino, Mond & Sterne)

Unter dem Motto "die besten Nächte des Jahres" fällt am 5. Juni der Startschuss für die 26. Ausgabe der Open-Air-Veranstaltung Kino, Mond & Sterne im Amphitheater des Münchner Westparks. Und auch wenn dieses Jahr vieles anders ist, hält man doch an einer Tradition fest: Den Auftakt feiert man erneut mit einem bayerischen Blockbuster, Leberkäsjunkie", dem aktuellsten (und bislang erfolgreichsten) Teil der Eberhofer-Krimis.

Für die Spielzeit bis 30. Juni versprechen die Macher auch in diesem Jahr ein "breitgefächertes Programm aus Blockbustern, Programmkino, Filmjuwelen, Action- und Familienfilm, Dokumentationen und Specials", das bewusst nicht nur auf Mainstream setze, sondern Kino in seiner ganzen Vielfalt präsentiere. Passender Weise zählt zu den diesjährigen Programmhighlights die Premiere des Comedy-Thrillers "Lockdown", den ein Münchner Produktionsteam unter Quarantäne-Bedingungen realisiert hat.

Wermutstropfen in diesem Jahr: Aufgrund der Corona-bedingten Sicherheitsmaßnahmen können pro Vorstellung maximal 25 Prozent der normalen Besucherkapazität genutzt werden (man denke hinsichtlich der Sinnhaftigkeit solch strikter Beschränkungen jetzt nicht an die Bilder von der Spree zu Pfingsten... Anm.d.Red.), unter anderem wurde die Bühne bestuhlt, um die Einhaltung von Abstandsregeln zu gewährleisten. Auch findet in diesem Jahr kein Verleih von Kissen und Decken statt, Tickets können zudem nur online erworben werden, um kontaktlosen Einlass sicherzustellen.

Als Folge der massiv reduzierten Kapazitäten mussten die Preise in diesem Jahr angehoben werden. Lagen sie 2019 bei sieben Euro für reguläre Filmvorführungen und neun Euro für Sonderveranstaltungen bzw. Double-Features, sind es diesmal neun bzw. elf Euro.