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GVL reagiert auf offenen Brief

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten hat den Schauspielern Claudia Michelsen und Frank Röth mit einem vierseitigen Schreiben geantwortet, das auf der GVL-Website veröffentlicht wurde.

22.04.2020 15:23 • von Frank Heine

Der am 20. April auf blickpunktfilm.de veröffentlichte offene Brief der Schauspieler Claudia Michelsen und Frank Röth wurde in der Zwischenzeit von der GVL - Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten beantwortet. Die GVL wandte sich direkt, an Michelsen und Röth und veröffentlichte ihr vierseitiges Schreiben auf der eigenen Website.

Darin begegnet die GVL den Vorwürfen zu ihrem Vorgehen in der Corona-Krise und allgemeiner Kritik an ihren "Geschäftspraktiken". Die GVL bekräftigt, sich ihrer Rolle, "Ihnen und allen anderen Berechtigten gegenüber, in dieser aktuellen Notlage sehr bewusst" zu sein. "Wir sehen Sie dabei keineswegs als Bittsteller, sondern als unsere Auftraggeber an", heißt es in dem Schreiben weiter, in dem die GVL Punkt für Punkt auf die Vorwürfe reagiert. So wird etwa der Vorgang, dass Berechtigte aktiv einen Antrag für Vorauszahlungen stellen müssen als bewusste Entscheidung verteidigt und die Situation um die Verschiebung von Schlussverteilungen dargelegt.

Das von den Geschäftsführern Tilo Gerlach und Guido Evers unterzeichnete Schreiben finden Sie in vollem Wortlaut unter diesem Link.