Kino

Der Corona-Ticker, Teil 3

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit fasst Blickpunkt:Film an dieser Stelle die Geschehnisse und Reaktionen rund um den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in einem Ticker zusammen, der laufend aktualisiert wird und nicht zuletzt auch Startterminverschiebungen umfasst.

20.04.2020 09:01 • von Jochen Müller
Der BF-Corona-Ticker, Teil 3 (Bild: imago images / Christian Ohde)

Blickpunkt:Film fasst an dieser Stelle wichtige Branchenneuigkeiten zur Coronavirus-Pandemie zusammen, darunter auch Terminverschiebungen oder -absagen. Aufgrund der schieren Masse an Meldungen wird der Ticker mit diesem dritten Teil fortgesetzt.

Zum ersten Teil des Tickers (bis 27. März)

Zum zweiten Teil des Tickers (bis 19. April)

Als Ergänzung zum Ticker haben wir für Sie eine Übersicht der Hilfsprogramme der Bundesländer zusammengestellt, die Sie an dieser Stelle finden. Die Übersicht datiert vom 26. März, die darin verlinkten Seiten der jeweils zuständigen Institutionen werden von diesen regelmäßig aktualisiert.

Eine ständig aktualisierte Übersicht über die diversen Hilfsprogramme (auch der Förderer und sonstiger Institutionen) finden Sie zudem auf der Website der FFA.

Haben Sie Hinweise oder Anmerkungen? Wir freuen uns über eine Mail unter

- 18.5.: Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber hat in einem offiziellen Statement angekündigt, die Priorisierung einzelner Produktgruppen aufzuheben

- 18.5.: Am 29. Mai, dem ursprünglich für die 30. Verleihung des Deutschen Kamerapreises vorgesehenen Datum, wird diese online stattfinden

- 18.5.: Die seit 9. März geschlossenen Kinos in Italien werden am 15. Juni wieder geöffnet

- 15.5.: Im Saarland können Kinos ab 18. Mai wieder öffnen

- 15.5.: Studiocanal hat das im März verschobene Biopic "Marie Curie - Elemente des Lebens" für 16. Juli neu terminiert

15.5.: Amazon Studios hat zwei Aktionen für in der Coronahilfe tätige Organisationen gestartet

- 13.5.: ab 1. Juni können Kinos in Baden-Württemberg unter bestimmten Bedingungen wieder geöffnet werden

- 13.5.: ab 27. Mai ist die Öffnung von Kinos in Rheinland-Pfalz unter bestimmten Bedingungen möglich

- 13.5.: um die Corona-Krise besser meistern zu können, hat Disney erneut Anleihen aufgenommen

- 13.5.: der von polyband für 21. Mai geplante "Becoming Nobody - Die Freiheit, niemand sein zu müssen" wird keinen Kinostart bekommen

- 13.5.: Grandfilm hat den Kinostart von Pedro Costas "Vitalina Varela" von 18. Juni auf 23. Juli verlegt. Am 18. Juni startet das Unternehmen nun Anna Sofie Hartmanns deutsch-dänishe Koproduktion "Giraffe". Für 4. Juni hat das Unternehmen Emin Alpers "Eine Geschichte von drei Schwestern" neu terminiert

- 12.5.: Der Start von "Berlin Alexanderplatz" wurde auf den 25. Juni verlegt

- 12.5: Wie die Veranstalter der CineEurope heute mitteilten, wird die europäische Kino-Leitmesse in diesem Jahr wegen der gesundheitlichen Bedenken aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Als Ersatz wurde eine zweitägige Online-Konferenz Mitte Juni angekündigt.

- 12.5.: Vor dem Hintergrund erster Termine für mögliche Kino-Wiedereröffnungen verweist die SPIO auf weiterhin bestehende Unsicherheiten und Schwierigkeiten - und betont nicht nur die Notwendigkeit einer abgestimmten Politik, sondern auch von Rettungsmaßnahmen, die die Branche tatsächlich erreichen.

- 11.5.: In einem Schreiben an Kulturstaatsministerin Monika Grütters sowie die Ministerpräsident*innen und Kulturminister*innen der Länder setzt sich die Cineplex-Gruppe in Abstimmung mit dem HDF für eine bundesweit einheitliche Regelung zur Wiedereröffnung der Filmtheater ein. Das Vorpreschen Hessens wird in diesem Kontext als "gut gemeint, aber keineswegs hilfreich" bezeichnet, wobei ein starker Fokus der Mitteilung natürlich auf Ländern liegt, die noch gar keine Entscheidung getroffen haben.

- 11.5.: Farbfilm verschiebt den für den 4. Juni geplanten Kinostart von "Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess" auf unbestimmt.

- 11.5.: Rund 50 Mio. Euro stellt Hessen für ein neues Maßnahmenpaket unter der Überschrift "Hessen kulturell neu eröffnen" zur Verfügung, das Künstler*innen, Festivals und Kultureinrichtungen - darunter Kinos - helfen soll, die Corona-bedingten Einschränkungen zu überstehen und den Neubeginn zu meistern.

- 11.5.: Der Berliner Senat hat nach den Beschlüssen von Ende vergangener Woche den Fahrplan für Lockerungen Corona-bedingter Einschränkungen wie angekündigt weiter präzisiert. Wie unsicher die Situation für Kinos dort ist, zeigt schon die Tatsache, dass auch das neue Datum 5. Juni nicht als Wiedereröffnungstermin festgelegt wurde, sondern nur die aktuelle Mindestlänge der Schließungen definiert.

- 11.5.: 42film hat den für 21. Mai geplanten Kinostart von Stephan Altrichters Romanverfilmung "Nationalstrasse" auf 11. Juni verschoben

- 11.5.: Farbfilm verleih hat den für 14. Mai geplanten Start von Elisa Mishtos "Stillstehen" ohne neuen Termin verschoben

- 11.5.: Drop-Out Cinema bringt das ursprünglich als Alternative-Content-Kino-Start geplante Indie-Horror-Drama "After Midnight" ab 14. Mai als "Virtual Cinema" zum Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz

11.5.: Am 14. Mai werden die Kinoprogrammpreise Berlin-Brandenburg Corona-bedingt in einer digitalen Ausgabe verliehen. Dabei wird nicht nur die dreifache Summe ausgeschüttet, auch erhalten alle Kinos, die sich beworben haben, eine Soforthilfe in Höhe von jeweils 10.000 Euro

- 11.5.: Mit der auf 24 Stunden beschränkten, digitalen Premiere von "100000 - Alles, was ich nie wollte" generierte der junge Verleih Notsold genau 251.841,70 Euro Corona-Hilfe für die Kinos. 119.607 Tickets wurden für den Film über Youtube-Star und Musiker Fynn Kliemann gelöst

-8.5.: Ausnahmsweise einmal keine Absage: Das Filmfest Oldenburg hat seinen Termin vom 16. bis 20. September bestätigt.

- 8.5.: Mit der bereits Anfnag der Woche exklusiv von uns gemeldeten Änderung der Corona-Verordnung in Bayern hinsichtlich der Zulässigkeit von Kinoveranstaltungen unter freiem Himmel nimmt das Autokino Aschheim den Betrieb zum 11. Mai wieder auf.

- 8.5.: Seit gestern ist klar: Die Wiedereröffnung der Kinos in Deutschland gerät zum bundesweiten Flickenteppich, vor allem Hessen ist vorangeprescht. Doch die Möglichkeit, schon morgen wieder Vorstellungen anzubieten, wird eine weitgehend theoretische bleiben, wie unter anderem der Kinopolis-Chef ausführt.

- 8.5.: Um die mitteldeutschen Kinos in der existenzbedrohenden Corona-Krise in ihrer Liquidität zu stärken und ihr Engagement für ein hochqualitatives Filmprogramm zu würdigen, wird die Summe der bei den Kinoprogrammpreisen Mitteldeutschland vergebenen Prämien in diesem Jahr einmalig verdreifacht

- 8.5.: Ab 18. Mai dürfen Kinos in Mecklenburg-Vorpommern unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen

- 7.5.: In Hessen können Kinos am 9. Mai wieder einen eingeschränkten Kinobetrieb starten

- 7.5.: Nachdem die erste und die zweite Fußball-Bundeliga grünes Licht für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab 16. Mai erhalten haben, wird Sky an den ersten beiden Spieltagen seine Livekonferenz auf dem frei empfangbaren Sender Sky Sport News HD übertragen.

- 7.5.: Nachdem Nordrhein-Westfalen gestern als erstes Bundesland ein konkretes Datum für die Wiedereröffnung von Kinos unter Auflagen gesetzt hatte, sind weitere Länder nachgezogen - und gehen dabei sogar noch forscher vor als NRW.

- 7.5.: Tabea Rößner, Sprecherin für Netzpolitik und Verbraucherschutz von Bündnis 90/Die Grünen, hat umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung der Film- und Kinowirtschaft in Deutschland vorgeschlagen. Zu ihren Forderungen zählt nicht zuletzt, Planungssicherheit für Kinos hinsichtlich ihrer Wiedereröffnung zu schaffen. Ein Ansinnen, das jüngst auch Erhard Grundl als kulturpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Unterstützer des Papiers betont hatte.

-7.5.: Da die FMX dieses Jahr aufgrund der Coronakrise nicht in gewohnter Form abgehalten werden kann, werden zum ursprünglichen Termin (5. bis 8. Mai) auf der Website "Highlights of FMX 1994-2020" präsentiert

- 6.5.: Unmittelbar im Anschluss an die gemeinsame Pressekonferenz von Angela Merkel und Markus Söder hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet den Fahrplan seines Landes für Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgestellt - und dabei auch explizit einen Termin für Kinos genannt: den 30. Mai.

- 6.5.: Im Zuge ihrer heutigen Beratungen haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungsspitzen der Bundesländer auf einen Weg zur schrittweisen Aufhebung der Maßnahmen gegen das Coronavirus verständigt. Der Großteil der Schritte wird dabei in der Verantwortung der einzelnen Länder liegen - darunter auch die Entscheidung über die Wiedereröffnung von Kulturstätten wie Kinos. Allerdings erklärte die Kanzlerin ausdrücklich, dass die BKM an einem entsprechenden Konzept arbeite.

- 6.5.: Das für Mitte Oktober geplante Bergfilm-Festival Tegernsee ist abgesagt worden

- 6.5.: In einem an Kulturstaatsministerin Monika Grütters gerichteten Brief wirbt der HDF erneut nachdrücklich dafür, der Kinolandschaft in ihrer Gänze Unterstützung zukommen zu lassen. Alles andere wäre demnach "schlicht fatal".

- 6.5.: Die National Association of Cinema Operators ist zuversichtlich, dass die Kinos in Australien im Juli wieder öffnen können - im Auge hat man dabei den Start des Blockbusters "Tenet", der nach wie vor für Mitte Juli gesetzt ist.

- 6.5.: Disney-CEO Bob Chapek kündigte bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen an, dass man die Releasestrategie überdenken werde.

- 5.5.: Im Zuge des großen Erfolges, den man mit einem Pop-Up-Autokino in Heilbronn feiern kann, beteiligt sich die Stuttgarter Kinostar an drei weiteren Autokinos in Haßloch, Schwäbisch Hall und Limbach.

- 5.5.: Noch müssen sich Kinobetreiber in Bayern hinsichtlich einer zeitlichen Wiedereröffnungs-Perspektive gedulden: Bei der heutigen Pressekonferenz des Ministerpräsidenten blieb diese Kultursparte noch völlig außen vor. Auf Nachfrage machte das Gesundheitsministerium aber immerhin Angaben zu Open-Air-Kinos, für die der Freistaat den Weg wieder frei macht.

- 5.5.: Wegen der Corona-Pandemie findet "Producers on the Move", das Networking-Programm der European Film Promotion in diesem Jahr digital statt. Deutschland wird dabei durch Tanja Georgieva-Waldhauer vertreten, die u.a. den Publikumspreisgewinner des DOK.fest München 2019, den Dokumentarfilm "Another Reality", produziert hat

- 4.5.: Die Tatsache, dass sich für Produzent*innen noch keine Möglichkeit konkretisiert, das Ausfallrisiko künftiger Produktionen in der Folge der Corona-Krise zu versichern oder in sonstiger Weise abzudecken, bereitet der Produktionswirtschaft Sorge. Einen Ausweg kann nach Ansicht der Produzentenallianz ein Ausfallfonds bieten.

- 4.5.: Den von der BKM angekündigten Sonderpreis für Programmkinos lobt die AG Kino-Gilde ausdrücklich als "bedeutendes Signal". Die Gelegenheit nutzt der Verband aber auch, um noch einmal nachdrücklich auf die Notwendigkeit weitergehender Unterstützung aufmerksam zu machen - und die Forderung nach einem Fahrplan zur Wiedereröffnung der Kinos zu wiederholen.

- 4.5.: Das Neiße Filmfestival, das am 12. Mai hätte beginnen sollen, soll nun vom 24. bis 27. September als verkürzte Festivalvariante stattfinden

- 4.5.: In Texas haben am vergangenen Wochenende die ersten Kinos unter strengen Corona-Sicherheitsvorkehrungen wie einem auf 25 Prozent reduzierten Platzangebot und Temperaturmessungen bei den Kinobesuchern wieder eröffnet

- 3.5.: Lionsgate hat das "Saw"-Reboot "Spiral", das für einen Start am 15. Mai 2020 vorgesehen war, für den 21. Mai 2021 neu terminiert. Von 28. August 2020 auf 20. August 2021 verschoben hat das Studio das Sequel "The Hitman's Wife's Bodyguard". Für den 16. Juli 2021 neu terminiert hat Lionsgate die für 31. Juli 2020 vorgesehene Komödie "Barb and Star go to Vista Del Mar". Ebenfalls um ein Jahr, von 18. Dezember 2020 auf 10. Dezember 2021, hat Lionsgate "American Underdog: The Kurt Warner Story".

- 1.5.: Der AFM (American Film Market) soll nach derzeitigem Stand weiterhin trotz Coronakrise vom 3. bis 8. November in Santa Monica stattfinden.

- 1.5.: Mutterkonzern Comcast meldet, dass der Umsatz der europäischen Sky-Gruppe um 3,7 Prozent auf 4,517 Mrd. Dollar zurückging. U.a. wurde von Kunden weniger Geld wegen fehlender Sportberichterstattung erlöst.

- 1.5.: Trotz Umsatzsteigerung hat Amazon wegen der Coronakrise einen Rückgang beim Nettogewinn um 29 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar gemeldet (1. Quartal). In Q2 will Amazon zirka vier Mrd. Dollar im Zusammenhang mit der Pandemie ausgeben; u.a. für Auslieferung von Bestellungen und den Schutz der eigenen Belegschaft.

- 30.4.: Kinobetreiber, die in den vergangenen drei Jahren mit einem Kinoprogrammpreis der BKM ausgezeichnet wurden, können sich erneut freuen: Denn unter Ihnen schüttet die BKM als Hilfsmaßnahme zur Bewältigung der Corona-Krise fünf Mio. Euro aus. Zudem seien erleichterte Förderbedingungen für das Zukunftsprogramm Kino in Arbeit.

-30.4.: Die Corona-Pandemie hat die Umsatzzahlen der RTL Group im ersten Quartal nicht unberührt gelassen. Dafür verbucht der internationale Medienkonzern positiven Zulauf auf seinen Streamingplattformen.

- 30.4.: Die Film- und Medienstiftung hat ein NRW-spezifisches Programm für Entwicklungsförderung aufgelegt. Rückwirkend ab 1. Januar und für zunächst zwei Jahre stellt der Länderförderer ein Budget von bis zu 1,5 Mio. Euro für die Entwicklung von neuen Filmprojekten zur Verfügung.

- 29.4.: MediaMarktSaturn-Mutterkonzern Ceconomy soll eine Kreditlinie von 1,7 Mrd. Euro der staatlichen Förderbank KfW erhalten. Der noch abzuschließende Konsortialkreditvertrag stehe u.a. noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch ein Konsortium von Ceconomy-Partnerbanken.

- 29.4.: Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen sind unmittelbar vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen zu Maßnahmen während der Coronavirus-Krise mit einem Drei-Stufen-Plan zum schrittweisen Hochfahren diverser Einrichtungen vorstellig geworden. Kinos kommen zwar erst in der letzten Phase - dennoch wären die Nachrichten womöglich nicht die schlechtesten.

- 29.4.: Cineworld hat sich in die eskalierte Debatte um die künftige Auswertungsstrategie von Universal eingeschaltet - und wirft dem Studio Vertrauensbruch und Unsolidarität vor. Einen Boykott droht man anders als AMC zwar nicht an, macht aber doch klar, welche Filme man spielen wird. Und welche nicht.

- 29.4.: Um den Verlust "einer der wichtigsten Säulen kommunaler Kultur" abzuwenden, bedarf es laut Cineplex rascher Kinoeröffnungen und Förderungen. Geschäftsführer Kim Ludolf Koch verweist in diesem Zusammenhang nicht zuletzt darauf, dass eine Rettung des Kulturangebots Kino "vergleichsweise preiswert" sei.

- 29.4.: Der Streit um Auswertungsstrategien ist eskaliert: Nach Ankündigungen von NBC Universals CEO, im Zuge des PVoD-Erfolges von "Trolls World Tour" Filme künftig sowohl im Kino als auch über PVoD auswerten zu wollen, reagierte die weltweit größte Kinokette mit der Ankündigung, keine Filme von Universal mehr zu zeigen. Während andere Kinoketten nicht auf diesen Kurs einzuschwenken scheinen und auch die NATO AMC keinen Rückhalt für die Drohung gibt, goss die Antwort des Studios noch Öl ins Feuer.

- 28.4.: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kulturminister Konrad Wolf haben ein sechs Punkte umfassendes Programm zur Unterstützung der Kulturlandschaft vorgestellt. Zentrale Maßnahme sind Arbeitsstipendien für Künstler, ein überschaubarer Teil der 15,5 Mio. Euro geht auch an Kinos.

- 28.4.: Die designierte Direktorin der Landesmedienanstalt Saarland, Ruth Meyer, hat sich dafür ausgesprochen, Kinos unter Einhaltung strikter Hygienevorschriften und im Zuge schrittweiser Lockerungen baldmöglichst wieder zu öffnen. Auch spricht sie sich für weitere Hilfsmaßnahmen aus.

- 28.4.: Gemeinsam mit dem Bundesverband Regie fordert der Bundesverband Herstellungs- und Produktionsleitung eine Änderung des SGB III. Dem Aufruf, der die Lage der Filmschaffenden in der aktuellen Krise verbessern soll, hat sich ein Dutzend weiterer Verbände angeschlossen.

- 28.4.: Mit Texas gibt ein weiterer US-Bundesstaat den Startschuss für die Wiedereröffnung von Kinos, in diesem Fall ab 1. Mai.

-28.4.: Das Karlovy Vary International Film Festival ist für dieses Jahr abgesagt. Die Veranstalter planen aber, einer Auswahl des Programms in einige tschechische Kinos zu bringen, wenn diese wieder offen sind.

- 27.4.: Walt Disney holt "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" schneller als gedacht auf den hauseigenen Streamingdienst Disney+. Dort wird er weltweit pünktlich zum "Star Wars Day" am 4. Mai abrufbar sein.

- 27.4.: Der ursprünglich für den 19. März geplante und im Zuge der Coronavirus-Krise verschobene Kinostart von "Berlin, Berlin" findet nicht mehr statt. Stattdessen startet der Film am 8. Mai exklusiv auf Netflix, parallel dazu wird dort dann auch die Serie verfügbar sein.

- 27.4.: Der Filmpalast Eisenhüttenstadt wird das Ende der Coronavirus-Krise nicht mehr erleben. Wie die Betreibergesellschaft Kieft & Kieft Filmtheater mitteilt, wird das Kino nicht mehr wiedereröffnet. Es ist das erste Aus eines mittelgroßen deutschen Kinocenters, das mit der Pandemie begründet wird.

- 24.4.: Man werde bei WarnerMedia das "derzeitige Modell der Kinoauswertung überdenken" hieß es jüngst seitens des neuen Eigentümers AT&T. Indes verlor die Warner-Spitze keine Zeit, diese Aussage zu relativieren.

- 24.4.: Während einzelne US-Staaten auf Basis des Drei-Phasen-Plans der US-Regierung unmittelbar davor stehen, Kinoveranstaltungen unter bestimmten Rahmenbedingungen wieder zu genehmigen, weist die NATO darauf hin, dass eine Wiedereröffnung für viele Kinos kurzfristig noch keine realistische wirtschaftliche Perspektive darstellt.

- 24.4.: Sowohl der HDF Kino als auch die AG Kino-Gilde haben einen Fahrplan zur Wiedereröffnung der Kinos gefordert - natürlich nicht ohne ein Paket dafür notwendiger (Sicherheits-)Maßnahmen mitzuliefern.

- 24.4.: Das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen wird im Zuge der Corona-Krise abgesagt bzw. nicht im gewohnten Rahmen, sondern online und mit einem Programm, das vorwiegend aus Publikumslieblingen der letzten Jahre besteht, stattfinden

- 24.4.: Mit der #InitiativeMUT hilft Tele 5 Menschen und Unternehmen, die den wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Krise durch kreative Ideen begegnen. Der Privatsender stellt kostenlose Werbeflächen zur Verfügung für Projekte, Firmen, kleine Gewerbe, Künstler oder Initiativen von Einzelpersonen. Als neuer Partner ist nun die Telekom eingestiegen

- 24.4.: Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat das Erich Pommer Institut sein aktuelles Seminar- und Workshop-Programm auf ein digitales Angebot umgestellt und damit das bestehende Online-Kursprogramm ausgeweitet. Das gesamte Online-Kursprogramm finden Sie unter diesem Link.

- 23.4.: Der Filmfonds Wien hat die Auszahlungen aktueller Förderprojekte verstärkt, um damit den Wiener Filmschaffenden in Zeiten der Coronakrise als verlässlicher Partner beizustehen und die Liquidität der Unternehmen nicht zu gefährden

- 23.4.: ProSiebenSat.1 hat beim adjusted Ebitda nach den jetzt vorgelegten Zahlen im ersten Quartal 2020 17 Prozent eingebüßt. Für das laufende Jahr hat man eine Senkung der Programminvestitionen um 50 Mio. Euro angekündigt. Außerdem soll der Dividendenvorschlag für 2019 zurückgenommen und die Finanzprognose für 2020 geändert werden

- 23.4.: Auch die Führungsriege der von Rupert Murdoch und seinem Sohn Lachlan geleiteten Fox Corp. verzichtet in den nächsten Monaten ganz oder teilweise auf ihr Gehalt, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für das Unternehmen zu mindern

- 22.4.: Warner Bros. hat den US-Kinostart von Jon M. Chus Musicalverfilmung "In the Heights" von 26. Juni 2020 auf 18. Juni 2021 verschoben

- 22.4.: Sony hat den US-Start des "Venom"-Sequels "Venom: Let There Be Carnage" vom 2. Oktober 2020 auf den 25. Juni 2021 verschoben. In Deutschland wurde der Start des Films entsprechend vom 1. Oktober 2020 auf den 24. Juni 2021 verschoben

- 21.4.: Bayerns Ministerpräsident und der Münchner Bürgermeister haben gemeinsam das diesjährige Oktoberfest abgesagt

- 21.4.: Im US-Bundesstaat Georgia dürfen Kinos unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygienekonzepten ihre Türen ab 27. April wieder aufsperren. Mit dieser Ankündigung folgt er republikanische Gouverneur Brian Kemp den von US-Präsident Donald Trump vergangene Woche ausgesprochenen Empfehlungen an die US-Bundesstaaten, die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 zu lockern

- 21.4.: MediaMarktSaturn will noch diese Woche die ersten Ladenlokale in elf Bundesländern wieder eröffnen und hat dafür ein Schutzkonzept vorgestellt

- 21.4.: Im März war das Bolzano Film Festival von April in den Juni verschoben worden. Jetzt wurde es für 2020 komplett abgesagt.

- 21.4.: Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Dreharbeiten zu Warners "Batman" derzeit gestoppt. Der US-Start des Films mit Robert Pattinson in der Hauptrolle wurde jetzt von 25. Juni 2021 auf 1. Oktober 2021 verschoben

- 20.4.:Die für 7. und 8. Juli vorgesehenen Lokalrundfunktage in Nürnberg müssen abgesagt werden. Die BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreise werden zu einem späteren, jedoch noch nicht feststehenden Zeitpunkt vergeben.

- 20.4.: Nielsen hat die Bruttoumsätze für den deutschen Werbemarkt im ersten Quartal veröffentlicht. Bei den Kinos gab es die größten Einbußen

- 20.4.: Studiocanal hat die Kinostarts von "Auf der Couch in Tunis" (geplant: 4. Juni), "Ema" (geplant: 9. Juli) und "Bis an die Grenze" (geplant: 30. Juli) ohne neuen Termin verschoben

- 20.4.: S&L Research hat deutsche Kinogänger unter anderem zu ihrem potenziellen Besuchsverhalten nach Wiedereröffnung der Kinos befragt. Die Resultate sind ermutigend.

- 20.4.: Alamode Film hat den für 4. Juni geplanten Kinostart von Visar Morinas "Exil" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben

- 20.4.: Die Comic-Con in San Diego wurde für dieses Jahr abgesagt

- 20.4.: Nach überstandener Corona-Erkrankung haben sich Schauspieler Idris Elba und seine Frau, das Model Sabrina Dhowre Elba, dazu entschlossen, zusammen mit den Vereinten Nationen einen Corona-Hilfsfonds zur Unterstützung der ländlichen und ärmeren Bevölkerung zu starten