Kino

Corona und die Branche: Anne Fabini, Editorin

Wie schlagen Sie sich während der Corona-Krise? Blickpunkt:Film hört sich um und befragt Mitglieder der Kino- und Filmbranche, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert werden. Hier berichtet Editorin Anne Fabini.

21.04.2020 07:42 • von Barbara Schuster
Anne Fabini (Bild: Anne Fabini)

Wie schlagen Sie sich während der Corona-Krise? Blickpunkt:Film hört sich um und befragt Mitglieder der Kino- und Filmbranche, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert werden. Hier berichtet Editorin Anne Fabini, die für ihre Arbeit an "Of Fathers and Sons" mit dem Deutschen Filmpreis geehrt wurde.

Wie behaupten Sie sich in der Corona-Krise?

Bei mir ist es zum Glück so, dass ich noch mit Hochdruck an der Fertigstellung eines Dokumentarfilms arbeite. Da wir im Schneideraum nur zu zweit sind und in den ersten Märzwochen sowieso eine Pause geplant war, läuft meine Arbeit erstmal so gut wie unverändert weiter. Auch mein Folgeprojekt, ein weiterer Dokumentarfilm, der schon letztes Jahr abgedreht war, findet statt. Von Kolleg*innen weiß ich aber, dass viele es zurzeit nicht so leicht haben.

Mit welchen Schwierigkeiten haben Sie zu kämpfen?

Zum Glück habe ich derzeit, wie gesagt, mit keinen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Wann, hoffen Sie, wird das Geschäft normal weitergehen können?

Viele Jahre habe ich auf Sommerurlaub verzichtet, weil diese Zeit in unserer Branche Hochsaison ist. Es wäre seltsam, den Sommer in diesem Jahr auf dem Balkon zu verbringen. Ich hoffe sehr, dass spätestens im Juli wieder gedreht wird und die Schneideräume mit neuem Material versorgt werden.