Produktion

FFHSH fördert Schmid und Vukovic

U.a. die neuen Regieprojekte von Hans-Christian Schmid und Nina Vukovic wurden in der letzten Runde nach altem Fördersystem von Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein unterstützt.

09.04.2020 19:43 • von Heike Angermaier
Hans-Christian Schmids "Wir sind dann wohl die Angehörigen" wird von FFHSH gefördert (Bild: Kurt Krieger)

U.a. die neuen Regieprojekte von Hans-Christian Schmid und Nina Vukovic wurden in der letzten Runde nach altem Fördersystem von Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein unterstützt. Schmids Drama Wir sind dann wohl die Angehörigen", das die Entführung von Jan Philipp Reemtsma aus der Perspektive des 13jährigen Sohnes schildert, wird mit 550.000 Euro, der höchsten Summe der Förderrunde von Ende März unterstützt.

Gefördert wird auch Nina Vukovic' von Klinkerfilm produziertes und von Lena Faklergeschriebenes Krimi-Drama "Am Ende der Worte" um eine Polizistin, die sich in einer Männerwelt behaupten muss. Das Projekt entsteht im Rahmen des Nachwuchsprogramms Nordlichter.

In der Projektentwicklung unterstützt wird ein weiterer Genrefilm einer Nachwuchsregisseurin, Carly Borgstroms Coming-of-Age-Thriller Desire of the Prey", den Junafilm vorantreibt. Connie Walther entwickelt mit Unterstützung der Hamburger Förderung ihre Komödie "Wir bleiben in der Nähe" weiter.

Knapp drei Millionen Euro wurden an 24 Projekte vergeben. Seit 1. April gelten neue Richtlinien. Aus den Gremien 1 und 2 und Filmwerkstatt Kiel wurden die Gremien High End, Director's Cut, Kurz + Innovativ und Nordbuster. Der nächste Einreichtermin ist am 29. April.