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ARD ordert neue Vorabendserien-Staffeln

Das Erste Deutsche Fernsehen versteht die Staffel-Verlängerungen von Serien wie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" und "Morden im Norden" als Zeichen an die Produzenten, in der Krise zusammenzuhalten.

01.04.2020 14:40 • von Michael Müller
Die ARD-Vorabendserie "In aller Freundschaft - die jungen Ärzte" (Bild: ARD/Markus Nass)

Die ARD-Programmkonferenz unter Leitung des Programmdirektors Erstes Deutsches Fernsehen, Volker Herres, hat am Mittwoch grünes Licht für weitere Staffeln diverser ARD-Vorabendserien gegeben. Der ARD-Koordinator für die Vorabendserien, Frank Beckmann, spricht von einem "klaren Signal". "Wir unterstützen die Produzenten und vergeben Aufträge bewusst in diesen unsicheren Zeiten", sagte er.

Die Krankenhaus-Serie In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" geht in ihre siebte Staffel. Die aktuelle Staffel hatte durchschnittlich 2,7 Millionen Zuschauer. Die Krimiserie Morden im Norden" bekommt eine achte Staffel, die Comedy-Serie "Hubert ohne Staller" eine zehnte Staffel. Auch die Rentnercops" und ihre Zuschauer können sich über eine fünfte Staffel freuen. Dazu geht es wie selbstverständlich mit der Quiz-Show "Wer weiß denn sowas?" weiter. Die aktuelle sechste Staffel liegt mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 18,0 Prozent auf Rekordkurs.

Die Fortführungen von Großstadtrevier", WaPo Bodensee", WaPo Berlin", "Watzmann ermittelt", "Gefragt - Gejagt" und "Quizduell-Olymp" wurden in einer früheren Sitzung bereits beschlossen.