Kino

Deutsche Filmakademie arbeitet an Alternativkonzept für Lola-Verleihung

In einem Brief zur Corona-Krise hat sich Filmakademie-Präsident Ulrich Matthes an die Akademie-Mitglieder gewandt. Darin machte er auch deutlich, dass man an Alternativkonzepten für die Verleihung der Deutschen Filmpreise arbeite, die nicht in gewohnter Form am 24. April stattfinden könne.

26.03.2020 14:37 • von Jochen Müller
Ulrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie (Bild: Florian Liedel / Deutsche Filmakademie)

"Die Vergabe der Deutschen Filmpreise wird nicht in gewohnter Form am 24. April stattfinden." Das erklärte der Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, in einem Brief an die Akademie-Mitglieder anlässlich der Corona-Krise. "Wir arbeiten unter Hochdruck an einem neuen Konzept. Als Zeichen der Solidarität, der Wertschätzung der großartigen Leistungen der Nominierten, als Zeichen auch der Zuversicht", so Matthes weiter.

Ferner kündigte Matthes an, dass die Deutsche Filmakademie vor dem Hintergrund der angekündigten Hilfsmaßnahmen und -programme der Bundes- und Landespolitik in den kommenden Wochen und Monaten mit den politisch Verantwortlichen im Gespräch bleiben und darauf achten werde, "ob und wie allen Gewerken möglichst bald möglichst unbürokratisch geholfen werden kann".