Kino

Berliner Programmkinos initiieren gemeinsame Unterstützungskampagne

Am morgigen Freitag startet auf der Crowdfunding-Plattform Startnext eine gemeinsam von den Berliner Programmkinos aufgesetzte Unterstützungskampagne für die durch die Zwangsschließungen in ihrer Existenz bedrohten Häuser.

26.03.2020 10:20 • von Marc Mensch
Das Filmtheater Neues Off ist eines von 33 Berliner Programmkinos, die die Aktion gemeinsam initiiert haben (Bild: Yorck-KInogruppe)

Zu den Pfunden, mit denen Deutschlands Hauptstadt bislang wuchern konnte, zählt zweifellos eine besonders vielfältige Kinolandschaft - deren Bestehen durch die Coronavirus-Krise und die damit einhergehenden Zwangsschließungen akut gefährdet ist. Einnahmen werden nicht erzielt, Fixkosten laufen weiter - und wie bei vielen anderen Kulturunternehmen sei es unmöglich gewesen, Rücklagen zu bilden, um solche Ausfälle kompensieren zu können, wie es in einer gemeinsamen Erklärung der Berliner Programmkinos heißt.

Diese haben sich nun zusammengeschlossen und eine Unterstützungskampagne auf Startnext initiiert, die am morgigen Freitag, den 27. März startet und unter www.startnext.com zu finden ist.

Alle über diese Seite erzielten Spendeneinnahmen werden an die teilnehmenden Berliner Programmkinos verteilt, die hoffen, damit zumindest einen kleinen Teil ihrer Ausgaben decken zu können. Gleichzeitig sei auch die Politik gefragt, schnell und unkompliziert finanzielle Unterstützung zu geben, so wie es das Medienboard Berlin-Brandenburg bereits getan habe (wir berichteten).

"Die Berliner Programmkinos haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie machen Kino mit Herz. Und dennoch sind sie alle auf ihre eigene Art sehr verschieden. Wem diese Vielfalt wichtig ist, ist aufgerufen, zu helfen", heißt es in der Ankündigung der Kampagne.

Die auch noch mit herzlichem Dank an Regisseur und Autor Erik Schmitt ("Cleo") für dessen "großartige Unterstützung" verbunden ist. Schmitt hat einen Trailer zur Kampagne beigesteuert.