Kino

Warner verschiebt "Wonder Woman 1984"

Unter mehreren Kinofilmen von Warner, die nicht wie geplant gestartet werden können, ist auch "Wonder Woman 1984". Vorsorglich lässt das Studio keinen Zweifel daran, dass man trotz des gekippten Termins an der Kinoauswertung festhält.

24.03.2020 20:35 • von Marc Mensch
Auf dem Weg in den August: "Wonder Woman 1984" (Bild: Warner)

"Als wir das grüne Licht für 'Wonder Woman 1984' gaben, taten wir dies unter der Prämisse, dass der Film auf der großen Leinwand gesehen würde. Daher freuen wir uns, den Film am 14. August in die Kinos bringen zu können, wenn sich die Welt hoffentlich wieder in einem besseren und gesünderen Zustand befindet." Mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende der Warner Bros. Motion Picture Group, Toby Emmerich, die Verschiebung des Sequels zum weltweit bislang umsatzstärksten Film einer Regisseurin (Patty Jenkins).

Worte, die nicht von ungefähr kommen dürften, gab es zuletzt doch immer wieder Stimmen, die mutmaßten, dass eine Reihe großer Kinotitel angesichts der anhaltenden Krise direkt in die VoD-Auswertung wandern könnte. Denn immerhin wurden bereits etliche Titel von einer zwangsweise verkürzten Leinwandpräsenz in die digitale Verwertung geholt - genügend Titel, um Amazon auf seinem Streamingdienst schon eigens die Abteilung "Prime Video Cinema" einrichten zu lassen. Tatsächlich wurde von den Studios aber bislang nicht einmal eine Handvoll Starts zugunsten einer VoD-Auswertung abgesagt, erst recht nicht mit Blick auf die verschobenen Tentpoles. Dennoch schaden Klarstellungen wie jene von Emmerich im Kontext von Terminverschiebungen nicht.

Gleichzeitig mit dem neuen Termin für "Wonder Woman 1984" (UPDATE: Neuer deutscher Starttermin ist der 13. August) kündigte Warner auch die Verschiebung von Malignant", "Scooby!" und In the Heights" an, für die aber noch keine neuen Starttermine gesetzt wurden. Unterdessen steht der Termin für Christopher Nolans Tenet" im Juli nach wie vor.