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ProSiebenSat.1 sichert Produzenten Unterstützung zu

In Gesprächen mit der Produzentenallianz hat die Mediengruppe wie zuvor schon ZDF und ARD finanzielle Soforthilfen in Form von Kostenbeteiligungen zugesichert.

19.03.2020 17:51 • von Frank Heine
Henrik Pabst (Bild: ProSiebenSat.1)

Von einem "partnerschaftlicher Austausch" ist beiProSiebenSat1 TV Deutschland die Rede und von "einem intensiven Dialog", in dem man sich mit den Produzenten befinde, die aktuell an über 120 Produktionen für die Mediengruppe arbeiten und die sich in den unterschiedlichsten Stadien der Vorbereitung bzw. Umsetzung befinden.

Bei den verschiedenen besprochen Szenarien stehe die Sicherheit der Teams bei jeder Produktion im Vordergrund. "Hier passen wir die Maßnahmen vor Ort jeweils aktuell den Empfehlungen und Vorgaben der Behörden an", heißt es von Seiten der Mediengruppe. Als weitere dringliche Fragen führt ProSiebenSat.1 an: Sind redaktionelle Einschränkungen oder

Umdispositionierungen im Sinne des Teams und der Produktion sinnvoll und möglich? Ist eine Verschiebung der Programm-Herstellung vertretbar? Oder führt die Produktionsart des Formates zu Ausfällen oder Produktionsunterbrechungen?

Je nach Einzelfallprüfung wird sich ProSiebenSat.1 als Sofortmaßnahme an den unvermeidbaren Kosten beteiligen. Dies könne je nach Ausgangslage deutlich über, aber auch unter 50 Prozent liegen.

"In diesen schwierigen Zeiten müssen wir alle zusammenhalten. Die rasante Ausbreitung von Covid 19 stellt uns alle vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, jetzt schon in die Zeit danach zu investieren und unseren langjährigen Partnern über die nächsten Wochen zu helfen, soweit es uns möglich ist", äußerte sich Henrik Pabst, Chief Content Officer, ProSiebenSat.1 TV Deutschland, zur aktuellen Situation.