Kino

Kinostar feiert Berlinale mit "höchstgelegenem Kino Berlins"

Aufgrund steigender Screening-Fees hat sich Kinostar für diese Berlinale dazu entschlossen, einen eigenen Screening-Room einzurichten: im achten Stockwerk des Mandala-Hotels.

27.02.2020 20:05 • von Marc Mensch
Der Screening-Room von Kinostar im Mandala Hotel (Bild: Kinostar)

Gemeinsam mit Kinotechnik-Dienstleister Cine Project hat Kinostar extra für die Berlinale einen kleinen Screening-Room mit DCP-Projektion, Dolby 5.1 Sound und bequemen Sesseln konzipiert. "Die Fees für Screenings bei der Berlinale wurden immer höher", erläutert Kinostar-Geschäftsführer Michael Rösch, "da dachten wir uns: Bauen wir doch unseren eigenen Screening-Room."

Eingerichtet wurde er innerhablb von nur sechs Stunden am Tag vor dem Start des Marktes in einem der Räume des Berlinale-Büros von Kinostar im 8. Stock des Mandala Hotels - und laut Rösch wurde er "schnell zum Hit" bei den Geschäftspartnern. "Egal ob Streaming-Plattform, Kinobetreiber oder Käufer aus aller Welt - alle waren begeistert, Filme und Trailer in Kinoqualität zu sehen", so Geschäftsführer Matthias Rösch.

Neben der technischen Qualität heben die Brüder auch die Flexibilität hervor, die man mit dem eigenen Screening-Room gewonnen habe, so sei es möglich gewesen, für interessierte Käufer spontan zusätzliche Screenings anzusetzen.

Auf dem Screening-Programm standen neue Filme wie der polnische Hit "Bad Boy", die Actionfilme "Ghost" und "Sword of Honor" sowie der neue Film von Ömer Faruk Sorak und Ipek Sorak, "Ask Tesadüfleri Sever 2".