Kino

Hamburg legt Grundstein für Kinoinvestitionsprogramm

Die Hansestadt stellt für das laufende Haushaltsjahr kurzfristig 200.000 Euro zusätzlich für die Kinoförderung zur Verfügung - und beteiligt sich auf diese Weise auch am kommenden Zukunftsprogramm Kino.

12.02.2020 14:03 • von Marc Mensch
Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien (Bild: Bertold Fabricius)

Noch im ersten Quartal soll es bekanntermaßen starten, Details werden zur Berlinale erwartet. Die Rede ist vom Zukunftsprogramm Kino des Bundes, dem sich nun auch Hamburg mit einer Kofinanzierung an die Seite stellt. Wie die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mitteilte, stellt Hamburg für das laufende Haushaltsjahr kurzfristig 200.000 Euro zusätzlich für die Kinoförderung zur Verfügung. Die Stadt legt damit den Grundstein für ein Hamburger Kinoinvestitionsprogramm - und ermöglicht es den Hamburger Kinos parallel, Förderung aus dem Zukunftsprogramm zu erhalten (innerhalb der noch nicht verkündeten Kriterien, versteht sich).

Dazu Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: "Kinos sind die Herzkammer der Filmkunst und auch wichtige Kulturorte in den Stadtteilen. Mit der Beteiligung am Zukunftsprogramm Kino wollen wir die Kinokultur in dieser Stadt und den Film auf der großen Leinwand stärken und eine langfristige Perspektive geben. Die engagierte Programmarbeit vieler Hamburger Kinobetreiberinnen und -betreiber würdigen wir bereits seit vielen Jahren mit dem Hamburger Kinopreis. Mit den zusätzlichen Mitteln wollen wir den Kinos ermöglichen, mit den Entwicklungen der Zeit zu gehen und in die Zukunftsfähigkeit ihrer Häuser zu investieren."

FFHSH-Geschäftsführer Helge Albers ergänzt: "Keine Kulturstadt ohne Kinos. Hamburg hat eine lebendige und vielfältige Kinolandschaft, deren Erhalt und Entwicklung uns am Herzen liegt. Wir freuen uns daher sehr über die Unterstützung durch die Stadt. Das ist ein starkes Signal für die Zukunft der Kinostadt Hamburg."