Kino

Kinocharts Deutschland Trend: Raubvogelfrei

Alles deutet auf eine neue Nummer eins in den deutschen Kinos hin: "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" setzte sich gestern an die Spitze der deutschen Charts. Fürs gesamte Wochenende wird der neue DC-Comics-Film allerdings kämpfen müssen, um Platz eins zu verteidigen.

07.02.2020 07:16 • von Thomas Schultze
"Birds of Prey" ist die neue Nummer eins in Deutschland (Bild: Warner Bros)

Alles deutet auf eine neue Nummer eins in den deutschen Kinos hin: Der neue DC-Comics-Film, Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn", setzte sich gestern an die Spitze der deutschen Charts mit 20.000 Besuchern und 175.000 Euro Umsatz in 502 Kinos, was auf ein Gesamtwochenende von bis zu 200.000 Zuschauern und 1,7 Mio. Euro Kasse hindeutet. Zahlen, wie man sie beim "Joker" erlebt hat (Starttag: 140.000 Besucher) oder bei Suicide Squad" (Starttag: 115.000 Besucher), in dem die von Margot Robbie gespielte Hauptfigur von "Birds of Prey" ihren ersten Filmauftritt gehabt hatte, werden indes nicht erreicht. "Suicide Squad" profitierte aber auch massiv von den Namen Will Smith und Jared Leto.

Wo wir von Will Smith sprechen: Bad Boys for Life" hielt sich gestern auf Platz zwei mit 15.000 Zuschauern und 140.000 Euro Kasse und steuert auf ein drittes Wochenende mit etwa 150.000 Besuchern und 1,4 Mio. Euro Umsatz zu. Vermutlich wird er im Verlauf des Wochenendes noch von Die fantastische Reise des Dr Dolittle" überholt, der sich gestern bei 15.500 verkauften Tickets ein Einspiel von knapp 135.000 Euro holte - das ist ein besseres Ergebnis als am Starttag am vergangenen Donnerstag. Sollte der Vorwochenspitzenreiter mit Robert Downey Jr in der Hauptrolle einen ähnlichen Multiplikator haben wie am Startwochenende, steuert er bis Sonntag auf 300.000 Besucher und 2,7 Mio. Euro Umsatz zu - und würde damit nicht nur an "Bad Boys for Life", sondern auch "Birds of Prey" vorbeiziehen und wieder Platz eins belegen. Little Women" legte auf Platz vier ebenfalls zu mit knapp 12.000 Zuschauern und knapp 105.000 Euro Umsatz, was auf ein zweites Wochenende mit 100.000 Kinogängern hindeutet. Ein ähnliches Ergebnis dürfte 1917" erzielen, der sein viertes Wochenende ebenfalls mit 12.000 verkauften Tickets beginnt und etwas mehr als 100.000 Euro umsetzte.

Auf Platz sechs startet Enkel für Anfänger" von Wolfgang Groos mit 12.500 Besuchern und 100.000 Euro in 422 Kinos. Für die Komödie mit Heiner Lauterbach sollten fürs Gesamtwochenende ebenfalls sechsstellige Besucherzahlen drin sein. Je nach Entwicklung ist auch eine Platzierung unter den ersten Fünf allemal drin. Die folgenden drei Plätze werden übrigens ebenfalls von deutschen Produktionen ausgefüllt, "Die Hochzeit", Lindenberg! Mach dein Ding" und "Die Heinzels". Neu in den Top 20 sind außerdem 21 Bridges" mit Chadwick Boseman auf Platz 16 mit 2750 Besuchern und 23.000 Euro Umsatz in 156 Kinos sowie Intrige" von Roman Polanski, der mit 2150 Besuchern und 18.000 Euro Einspiel in 77 Kinos gerade noch in die ersten 20 rutschte.