Kino

Telepool: "Zurücklehnen war gestern"

Die Telepool will künftig noch stärker als Partner der Produzenten agieren, national wie international. Warum das All-in-One-Konzept hier Sinn macht, erklären CEO André Druskeit und Julia Weber, Head of Theatrical Sales & Acquisitions bei Global Screen.

06.02.2020 08:01 • von Barbara Schuster
Julia Weber, Head of Theatrical Sales & Acquisitions bei Global Screen, und André Druskeit, CEO von Telepool (Bild: Telepool/Ritan)

Die Telepool will künftig noch stärker als Partner der Produzenten agieren, ­national wie international. Warum das All-in-One-Konzept hier Sinn macht, erklären CEO André Druskeit und Julia Weber, Head of Theatrical Sales & Acquisitions bei Global Screen.

2019 hat sich die Telepool neu organisiert, um 2020 nun auch nach außen im veränderten Gewand in Erscheinung zu treten. Welche Ambitionen haben Sie?

André Druskeit: Die Ambitionen sind groß. Zu ihnen gehört der seit längerem gefasste Beschluss, nunmehr auch selbst als Kinoverleih aufzutreten. In der Vergangenheit haben wir Kinorechte stets weiterverkauft und uns bewusst dagegen entschieden, Verleih zu sein. Doch die Entwicklung der Märkte und Auswertungsfenster zeigen uns, dass die Dispositionshoheit über alle Rechte mittlerweile ein fundamental wichtiger Aspekt ist. Das Aufteilen von Rechten, gerade wenn es um VoD geht, wird immer komplexer, man erzielt nur schwer einen Konsens. Nur mit vollumfänglichem Rechtebesitz kann man individuell entscheiden, wie die einzelnen Auswertungsstufen bedient werden sollen. Da wir in den letzten Jahren bereits verstärkt den Fokus auf größere, kommerziellere und somit auf Filme mit einem höheren Kinopotenzial gelegt haben, hat sich die Entscheidung, den Verleih selbst in die Hand zu nehmen, sehr organisch ergeben.

Aber ist es heute so einfach, das richtige Programm zu finden?

André Druskeit: Nein. Das Angebot an hochwertigen, kommerziellen Programmen ist nach wie vor begrenzt und zumindest für das deutschsprachige Europa ist der Wettbewerb weiterhin groß. Dieses Thema hat uns im vergangenen Jahr im Einkauf daher stark beschäftigt, sowohl auf den Märkten als auch im Zusammenspiel mit Westbrook, dem neuen Studio von Will Smith. Nun können wir ab diesem Jahr einen spannenden, attraktiven Slate präsentieren. Ab Sommer wollen wir richtig durchstarten. Los geht es mit "Ironbark mit Benedict Cumberbatch, es folgen "The Hitman's Wife's Bodyguard", die Fortsetzung von "Killer's Bodyguard" mit Ryan Reynolds, und "Ooops! 2 - Das Abenteuer geht weiter (AT)", Teil zwei des Animationsspaßes der Hamburger Ulysses Filmproduktion. Außerdem haben wir - endlich - den ersten Film mit Will Smith in der Hauptrolle. Bislang waren die Rechte an allen Projekten mit ihm lange vor seinem Einstieg bei Telepool anderweitig vergeben. Nun kommt "King Richard", ein Biopic über Richard Williams, den Vater der Tennislegenden Venus und Serena Williams. Will Smith spielt die Hauptfigur und koproduziert über Westbrook. Dass wir die Rechte an dem Film für das deutschsprachige Europa bekommen haben, ist eine Art "Proof of Concept" der Beziehung zwischen Westbrook und uns. Im Rest der Welt liegen die Rechte bei Warner Bros.

Sie bezeichnen die Telepool als medialen All-in-One-Partner, der von Herstellungsseite bis Vertriebsseite und Absatzmarkt für Produzenten und Kreative alles bietet. Wo liegen da die Schwerpunkte?

André Druskeit: Wir wollen in der gesamten Verwertungskette, von der Produktion bis hin zu jeder Form der Verwertung potenziell alles selbst machen können - ohne jedes Mal alles selbst machen zu müssen. Was die Produktion betrifft, wollen wir kein klassischer ausführender Produzent werden, sondern uns durch koproduzentische Aktivitäten - wie weitreichend sie im Einzelfall auch sein mögen - zusätzlichen Zugang zu Rechten verschaffen. In erster Linie bleibt die Telepool aber ein Vertriebs- und Distributionshaus. Dafür gibt es uns, das ist unsere Existenzberechtigung. Bedingt durch die Marktentwicklungen ist es jedoch wichtig geworden, bei Projekten mittlerweile zu einem sehr frühen Zeitpunkt miteinzusteigen, teilweise auch schon als Ko-Entwicklungspartner.

Man kann also nicht mehr unbedingt warten, bis die Produzenten anklopfen...?

André Druskeit: Nein, Zurücklehnen war gestern. Heute strecken wir aktiv unsere Fühler aus. Einerseits, um an die richtigen Projekte heranzukommen, andererseits, um die richtigen Projekte überhaupt erst möglich zu machen. Das geschieht entweder im Zusammenspiel mit unseren Gesellschaftern, weshalb wir letztes Jahr auch den Co-Development-Deal mit Westbrook abgeschlossen haben oder auch vollkommen unabhängig davon. Die Gesellschafterachse kann nur ein Teil der Content-Beschaffung sein, da sie auch nie ausreichen würde, um die kompletten Sales-Pipelines zu füllen. Unsere Strategie ist mehrgleisig, wobei wir eine möglichst flexible Kombinierung anstreben. Lassen Sie es mich so erklären: Wenn sich die Akquisitionsmärkte aus deutscher Einkaufssicht wie im letzten Jahr zum Glück wieder besser präsentieren, nehmen wir das gerne wahr und kaufen ein. Auf dem AFM haben wir zum Beispiel den neuen Film von Robert Rodriguez erworben, Hypnotic" mit Ben Affleck. Sind die aus unserer Sicht richtigen Projekte da, steigen wir auch ein. Sind sie nicht da, wollen wir nicht in kollektive Verzweiflung verfallen, sondern stärken unsere Koproduktionsaktivitäten und unsere sonstigen Bezugsquellen, bzw. über unseren Gesellschafterkreis.

Es geht Ihnen also darum, möglichst flexibel agieren zu können?

André Druskeit: Das trifft es sehr gut. Egal wo sich die Märkte hinbewegen, wir wollen dabei sein. Immer mit dem Ziel, am Ende genug Programmversorgung zu haben. Wir streben fünf relevante Kinoreleases pro Jahr in Deutschland an. Auch unser Weltvertrieb und der Home-­Entertainment-Bereich wollen kontinuierlich versorgt werden. Wir brauchen ausreichend Programm, um unser Geschäft betreiben zu können! Die angesprochene Flexibilität ist dabei wichtig, um in allen Bereichen dabei sein zu können, was wir auch tun: Wir koproduzieren in Deutschland, wir ko-entwickeln in den USA, wir beschaffen Weltvertriebsrechte in ganz Europa, kaufen teilweise sogar Rechte zusammen mit Westbrook in den USA ein.

Eine besondere Stärke der Telepool war immer auch der Weltvertrieb durch Global Screen. Was sind hier die besonderen Strategien in der veränderten Situation?

Julia Weber: Global Screen ist mittlerweile mit der Telepool verschmolzen und eine Abteilung innerhalb des Unternehmens geworden. Wir haben schon immer Content gesucht, der sich in drei Säulen einteilen lässt. Zum einen halten wir die Augen nach Commercial-­Arthouse offen. Das sind Filme, in welcher Sprache auch immer, die eine besondere Attraktivität mit sich bringen, ob über Story, Cast oder Regie. Ein gutes Beispiel war "Tausendmal gute Nacht" mit Juliette Binoche oder "Mr. Morgans letzte Liebe" mit Michael Caine. Im deutschsprachigen Bereich zählt hier aus jüngster Vergangenheit Der Fall Collini" von Constantin dazu, den wir ausgesprochen gut verkauft haben. Die zweite Säule ist das Family-Entertainment. Das ist sicherlich auch eine Kernkompetenz von Global Screen. Hier können wir auf langjährigen Partnerschaften aufbauen, u.a. mit Ulysses Film. Mit Emely Christians arbeiten wir seit ihrem ersten Film, Niko - Ein Rentier hebt ab", zusammen. Gemeinsam blicken wir auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte zurück. Auf dem vergangenen AFM hatten wir ihren aktuellen Film The Amazing Maurice" im Gepäck. Das Besondere ist, dass der Stoff eine große Marke ist: Er basiert auf dem Roman von Bestsellerautor Terry Pratchett, einer seiner wenigen Romane, die er für Kinder bzw. Jugendliche geschrieben hat. Dennoch ist der Stoff nicht zu jung, kein reines Kinderprogramm, sondern reicht auch in die Erwachsenenwelt hinein. Das Projekt, das noch in Entwicklung ist, hat jetzt schon tolle Partner u.a. in Deutschland die Tobis. Und die Produzenten sind in finalen Gesprächen mit einem großen Player aus UK. "The Amazing Maurice" und Lassie" waren unsere absoluten Highlights auf dem AFM.

Und die dritte Säule?

Julia Weber: Das ist der Genrebereich mit Thrillern, Actionfilmen etc.: Tschiller: Off Duty", der in Deutschland leider unter den Erwartungen geblieben ist, hat sich zum Beispiel glänzend ins Ausland verkaufen lassen. Til Schweiger ist einfach ein Brand, der Film war kommerziell und bietet tolle Schauwerte. Mit Christian Alvart haben wir eine lange und enge Beziehung, sind in einige seiner Projekte auch zu sehr frühen Stadien eingestiegen. Weitere positive Beispiele waren Abgeschnitten" mit Moritz Bleibtreu, der in den USA sogar synchronisiert wurde, oder "Lunas Rache" mit Lisa Vicari: deutschsprachige Genreware findet guten Anklang im Ausland. Zu guter Letzt nehmen wir vereinzelt Dokumentarfilme ins Programm, wenn sie unser Herz begeistern und wir der Meinung sind, sie in die Welt tragen zu müssen. Dabei ist die Leidenschaft für jeden einzelnen Film das, was uns im Vertrieb besonders auszeichnet und was die Produzenten an uns schätzen. Hier war es uns immer schon wichtig, dass wir als Team voll hinter dem Programm stehen, dass wir für den Weltvertrieb akquirieren. Einen Film, der uns begeistert, verkaufen wir auch begeistert an den Kunden. Wir haben eine veritable Passion für das Kino.

Sie sagten, dass sich die Märkte 2019 sehr positiv präsentiert haben aus deutscher Einkaufssicht. Dennoch hört man hier von anderen Marktteilnehmern auch das Gegenteil...

André Druskeit: Wir können hier nur für uns sprechen und da sind wir im ­Einkauf sehr zufrieden gewesen.

Julia Weber: Die internationalen Filmmärkte werden weniger stark besucht von Seiten der Einkäufer, das stimmt. Beim AFM war im Loews tatsächlich auch weniger los. Dennoch hatten wir zumindest alle unsere Kunden vor Ort und stets full house. Ich weiß nicht, wie gut das Programm im gesamten Markt war. Aber Global Screen konnte aus Verkaufssicht den besten AFM aller Zeiten verbuchen.

Vor der Tür steht nun der . Welche Bedeutung hat dieser Markt für Sie?

Julia Werber: Der European Film Market ist nicht vergleichbar mit dem AFM, der aus meiner Sicht ein sehr kommerzieller Markt ist. Beim EFM sind die Einkäufer primär mit den Festivalfilmen beschäftigt. Wir haben in diesem Jahr in der Sektion Generation zwei Filme: Die Adern der Welt", der erste Spielfilm von Byambasuren Davaa ("Die Geschichte vom weinenden Kamel") über die Ausbeutung der Mongolei durch internationale Mienenfirmen und "Sune Best Man", das Sequel zu "Sune vs. Sune", einem großen schwedischen Box-Office Hit und Verfilmung einer Buchreihe. In der Reihe Perspektive Deutsches Kino läuft der psychologische Thriller "Schlaf", der schon auf Trailerbasis viel Aufmerksamkeit bei den Käufern genoss. Im Rahmen unserer Marktpremieren werden wir auf dem EFM ein neues Highlight präsentieren: die Dokumentation Das geheime Leben der Bäume", basierend auf dem internationalen Bestseller von Peter Wohlleben, der in über 40 Länder veröffentlicht wurde. Hier freuen wir uns auch besonders, wieder mit der Constantin Film zusammenarbeiten zu können. Außerdem werden wir zum ersten Mal Lassie - Eine abenteuerliche Reise" im Markt zeigen, den wir bereits auf dem AFM in drei Viertel der Welt verkauft haben.

Allgemein gefragt: Wie will die Telepool in den verschiedenen Bereichen, die sie als One-Stop-Shop bietet, wahr­genommen werden?

André Druskeit: Zum einen wollen wir von der Produzentenschaft als Partner wahrgenommen werden. Wir können einen echten Mehrwert mitbringen. Wenn sie mit uns zusammenarbeiten, können sie einerseits unsere Vertriebsmaschinerie in Anspruch nehmen - für In- wie Ausland. Sie können aber auch Vertriebsexpertise bekommen, von der wir uns wünschen würden, dass sie viel häufiger und viel früher schon in die Produktion miteinfließt, weil wir wissen, wie man manchmal ein Projekt noch besser international verkaufbar machen kann. Zudem können wir mit unserer transatlantischen Schiene einiges in die Wege leiten. Das ist sicherlich ein USP der Telepool, dass wir nicht nur in Deutschland so gut verwurzelt sind, sondern auch jenseits des Atlantiks Türen öffnen können. Insofern freuen wir uns, wenn wir frühzeitig in Projekte eingebunden werden - sei dies als Ko-Entwicklungs-Partner, Ko-Finanzierungs-Partner, Pre-Sales-Partner, im Kinoverleih... Diese von uns angestrebte stärkere Zusammenarbeit mit den Produzenten wollen wir nicht nur in Deutschland, sondern europaweit und international anbieten. Auf der anderen Seite, wenn wir mindestens fünf relevante Kinofilme pro Jahr in Deutschland ins Kino bringen möchten, müssen wir auch ein starker Einkäufer bleiben. Mit Blick aufs Ganze wollen wir die verschiedenen Bausteine unseres Geschäfts zusammenbringen.

Julia Weber: Hier wäre "Ooops 2" ein gutes Beispiel...

André Druskeit: Stimmt. Bei "Ooops 2" sind wir nicht nur Weltvertrieb und deutscher Kinoverleih sowie Home-Entertainment-Partner, wir entwickeln darüber hinaus mit unserer Games-Tochter Wild River Games auch das Computerspiel. Das A und O ist, dass wir innerhalb des Unternehmens eng verzahnt sind.

Thematisch haben wir über die Bereiche Produktion, Vertrieb, Kinoverleih und Games gesprochen. Zur Telepool gehört auch EuroVideo. Welche Bedeutung hat der Bereich Home Entertainment?

André Druskeit: Home Entertainment bleibt ein extrem wichtiger Baustein der gesamten Verwertungskette, auch wenn sich das Geschäft hier bekanntermaßen stark vom Physischen zum Digitalen verschiebt. Insofern ist EuroVideo nach wie vor ein bedeutender Teil der Telepool-Gruppe, auch wenn sie sich strukturell permanent an die schnelle Entwicklung dieses Marktsegments anpassen muss. Obwohl EuroVideo weiterhin eine eigenständige GmbH ist, ist sie doch in der Matrixstruktur der Gruppe aufgegangen. Einerseits vermarktet sie unser eigenes Programm, andererseits hat sie eine Menge an externen Mandaten. Wir werden auch künftig unseren Vertriebsservice anbieten - gern auch neuen Partnern. Games haben wir aus der EuroVideo ausgegliedert zugunsten einer klareren Strukturierung. Dieser Bereich ist jetzt in der oben erwähnten Wild River Games gebündelt.

Wie ist es um die Programme der Altgesellschafter bestellt, mit denen die Telepool auch Verträge hatte?

André Druskeit: Die Rahmenverträge mit BR, MDR und SRF laufen nach wie vor. Was sich jedoch ändert, ist, dass die Sender immer weniger Rechte zur Verfügung haben, weil die Teilfinanzierungsmodelle, die sie zunehmend leben, dazu führen, dass die für uns relevanten Rechte vermehrt bei den Produzenten und nicht mehr bei den Sendern liegen.

Was bedeuten die verstärkt den Markt aufmischenden Streamer für die Telepool?

André Druskeit: Sie sind in erster Linie neue Kunden und Partner, die ein Mehrgeschäft bedeuten, bzw. für eine Verschiebung des Geschäfts sorgen, weil, wie wir wissen, im physischen Home Entertainment Teile wegbröckeln. Dass die Streamer verstärkt auf Originals setzen und sich als "Closed Shop" gebärden, freut uns als Vertrieb natürlich weniger. Wir blicken dennoch hoffnungsfroh in die Zukunft, weil wir überzeugt sind, dass, wenn sich all die angekündigten Plattformen etabliert haben, von Disney+ über HBO Max hin zu Apple TV+ , diese Entwicklung am langen Ende auch für uns zu mehr Geschäft führen wird. Das Abziehen von Programmen des einen führt zu Bedarf bei anderen und insgesamt dürfte der Markt wachsen.

In welchem Ausmaß mischen die Plattformen mittlerweile die Filmmärkte auf?

Julia Weber: Im Kinofilmbereich ist es so, dass wir nach wie vor leichter an Kinovertriebe bzw. -verleiher verkaufen, weil die VoD-Plattformen noch nicht kalkulierbar genug sind, dennoch werden sie ein immer wichtigerer Abnehmer und Partner. Unser Fokus liegt nach wie vor auf All-Rights-Deals, bei denen wir den Mehrwert durch eine Kinoauswertung haben und die Produzenten vor allem auf Rückflüsse setzen können.

Werfen wir noch einen Blick auf den gesamten Auswertungsmarkt: Wo sehen Sie die Potenziale, wo sieht die Telepool den Kuchen wachsen und damit das eigene Stück am Kuchen?

André Druskeit: Das Wachstum sehen wir für uns eher international als national. Der deutsche Markt ist derzeit recht schwierig. Im Kino werden wir von ca. 800 Filmstarts jährlich erdrückt, der Home-Entertainment-Markt nimmt physisch weiterhin stärker ab, als er (noch) digital wächst. Zudem haben wir es mit einer Senderlandschaft zu tun, die relativ einhellig im Moment der Meinung ist, dass man eher produzieren und koproduzieren sollte als Programme zu lizenzieren. Am Ende ist es aber auch hier wie eh und je: Wenn man den richtigen Programmmix hat, funktioniert's, wenn nicht, wird es zäh. International ist allein schon der Mengenvorteil gegeben, denn irgendwo gibt es immer Ecken auf der Welt, die sich prosperierend entwickeln. Deswegen wollen wir im Weltvertrieb noch stärker wachsen. Für den Konzern ist darüber hinaus Games ein Thema, weil Games insgesamt ein wachsendes Marktsegment ist und wir sehen, dass gerade dort, wo Brands im Spiel sind, auch die Kombination von Film und Games gut funktioniert.

Barbara Schuster, Ulrich Höcherl