Produktion

MDM schüttet über 4,6 Mio. Euro aus

Über 4,6 Millionen Euro Fördermittel hat die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) bei ihrer ersten Sitzung des Jahres vergeben. Gefördert wurden u.a. "Medicus II" und "In einem Land, das es nicht mehr gibt".

27.01.2020 12:46 • von Barbara Schuster
Claas Danielsen ist Geschäftsführer der Mitteldeutschen Medienförderung (Bild: MDM)

Über 4,6 Millionen Euro Fördermittel hat die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) bei ihrer ersten Sitzung des Jahres vergeben. Dabei erhielt UFA Fiction für "Medicus II", den Katja von Garnier inszenieren wird, die höchste Summe von 650.000 Euro. Aelrun Goette und Ziegler Film wurden für "In einem Land, das es nicht mehr gibt" mit 550.000 Euro bedacht. Über je 450.000 Euro dürfen sich NFP Media rights und Knudsen Pictures freuen für ihre neuen Projekte "Gandhi tanzt!", eine turbulnte Culture-Clash-Komödie, die Lars Montag inszeniert, bzw. die Animationsfilmfortsetzung "Überflieger 2: Das Geheimnis des großen Juwels", bei der Tobias Schwarz das Regiezepter hält. Desweiteren wurden unterstützt: "Prinzessin" von Josephine Fryetzki und Departures Film (400.000 Euro), die High-End-Serie "Z.E.R.V.", die W&B Television mit Dustin Loose vorbereitet (400.000 Euro), der Dokumentarfilm "Architecton" von Victor Kossakovsky und Ma ja de (200.000 Euro), "La Duna", der im Rahmen des MDM-Pilotprogramms zur Förderung junger Filmtalente aus der Region entsteht (Regie: Emerson Culurgioni und Stefanie Schroeder) und bei dem Produzentin Stefanie Schroeder mit 185.000 Euro gefördert wurde, sowie der von Rohfilm Productions koproduzierte Thriller "Halo Daze (Blendschatten)" von Sibs Shongwe-La Mer (150.000 Euro). Und im Dokumentarfilm "Chefs", dem ersten Projekt im Rahmen des "Fifty-Fifty"-Förderabkommens mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel, porträtiert Wolfram Huke drei Führungspersönlichkeiten bedeutender deutscher Großunternehmen (Hoferichter & Jacobs, 130.000 Euro).

Alle Förderungen der aktuellen Runde sind hier zu finden.