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"Neubau" als bester Film in Saarbrücken geehrt

"Neubau" von Johannes Maria Schmit hat den Max Ophüls Preis als Bester Spielfilm gewonnen. Hauptdarsteller und Autor Tucké Royale wurde zudem der Preis für den "gesellschaftlich relevanten Film" zugesprochen. Als beste Regisseurin machte Johanna Moder das Rennen.

26.01.2020 09:51 • von Barbara Schuster
Die glücklichen Gewinner des 41. Max Ophüls Film Preis (Bild: FFMOP)

Neubau" von Johannes Maria Schmit hat den Max Ophüls Preis als Bester Spielfilm gewonnen. Die Jury um Susanne Heinrich, Heike Parplies, Franzsika Weisz und Jonas Weydemann sagte in ihrer Begründung bei der gestrigen Preisverleihung des 41. Filmfestival Max Ophüls Preis: "Es gibt Filme, die sind leise, aber sie wirken lange nach. Die weiten den Blick, einfach, indem sie einladen genau hinzuschauen. Sie kommen ohne Budenzauber aus, weil sie den Gegenstand ihrer Betrachtung ernst nehmen, ihm Würde verleihen. Solche Filme haben die Kraft Empathie zu erzeugen." Das Preisgeld von 36.000 Euro wird zu gleichen Teilen an den Regisseur, den Prodzenten und den Verleih ausgezahlt. Autor und Hauptdarsteller Tucké Royale gewann für "Neubau" zudem in der Kategorie "Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film". Den mit 5500 Euro dotierten Preis für die beste Regie durfte Johanna Moder für Waren einmal Revoluzzer" entgegennehmen

Das Publikum in Saarbrücken wählte Arash T Riahis Ein bisschen bleiben wir noch" zu seinem Lieblingsfilm. In der Drehbuchkategorie gewannen Iliana Estanol und Johanna Lietha für "Lovecut" den Fritz-Raff-Drehbuchpreis. Als bester Dokumentarfilm wurde "Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit" von Yulia Lokshina geehrt. Diese Auszeichnung beinhaltet ein Preisgeld von 7500 Euro. Der Preis der Ökumenischen Jury ging an Jiyan" von Süheyla Schwenk. Zum besten Kurzfilm wurde "Das beste Orchester der Welt" von Henning Backhaus gekürt.

Als beste Schauspieltalente erhielten Mehdi Meskar und Maresi Riegner die Auszeichnung als Bester Schauspielnachwuchs für ihre Rollen in Nur ein Augenblick" bzw. Irgendwann ist auch mal gut". "Nur ein Augenblick" von Randa Chahoud überzeugte darüber hinaus die Jugendjury, die den Film in dieser Sektion zum besten Beitrag wählte.

Alle Preis unter www.ffmop.de