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Filmfestival Max Ophüls Preis verkündet Programm

Das 41. Filmfestival Max Ophüls Preis hat seinen Wettbewerb verkündet. Bei der Programm-PK stellten Festivalleiterin und Geschäftsführerin Svenja Böttger und der Künstlerische Leiter Oliver Baumgarten alle 63 Filme der vier Wettbewerbskategorien. Diesjähriger Ehrengast ist Heike Makatsch.

13.12.2019 15:08 • von Barbara Schuster
"Waren einmal Revoluzzer" ist ein Beitrag aus Österreich (Bild: Festival)

Das 41. Filmfestival Max Ophüls Preis hat seinen Wettbewerb verkündet. Bei der Programm-PK stellten Festivalleiterin und Geschäftsführerin Svenja Böttger und der Künstlerische Leiter Oliver Baumgarten alle 63 Filme der vier Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm vor, darunter 49 Uraufführungen. Die Genderquote bei den Filmemacher*innen halte sich laut Festival in etwa die Waage. Insgesamt werden 16 Preise im Wert von 118.500 Euro vergeben. In der Wettbewerbskategorie Spielfilm konkurrieren 16 Filme, darunter Arash T Riahis "Ein bisschen bleiben wir noch" aus Österreich, "Fellwechselzeit" von Sabrina Mertens, "For the Time Being - Tal Día Hizo Un Ano" von Salka Tiziana, Irgendwann ist auch mal gut" von Christian Werner (mit Fabian Hinrichs und Franziska Walser prominent besetzt), Jiyan" von Süheyla Schwenk, Julia muss sterben" von Marc Gadge, "Live" von Lisa Charlotte Friederich, "Lovecut" von Iliana Estanol und Johanna Lietha, "Neubau" von Johannes Maria Schmit, "Nothing More Perfect" von Teresa Hoerl, "Nur ein Augenblick" von Randa Chahoud, "Paradies" von Immanuel Esser, "Sekuritas" von Carmen Stadler aus der Schweiz, Sunburned" von Carolina Hellsgard, Tagundnachtgleiche" von Lena Knauss sowie der österreichische Beitrag "Waren einmal Revoluzzer" von Johanna Moder (mit Julia Jentsch, Manuel Rubey, Aenne Schwarz). Der Hauptpreis für den besten Spielfilm ist mit 36.000 Euro ausgestattet. Der Regiepreis kommt mit einem Preisgeld von 11.000 Euro. Ferner werden Drehbuch, der Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film, Publikumspreis Spielfilm, Preis der Jugendjury sowie der Preis der Ökumenischen Jury verliehen.

Beim Dokumentarfilm haben es zwölf Filme in den Wettbewerb geschafft, die um den mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis antreten. Weitere Preise in dieser Kategorie sind der Max Ophüls Preis für die beste Filmmusik, sowie der Publikumspreis Dokumentarfilm (je 5000 Euro).

Beim Mittellangen Film bzw. Kurzfilm umfasst der Wettbewerb 14 bzw.21 Werke.

Der komplette Wettbewerb ist hier einzusehen.

Zusammen mit den übrigen Filmen außerhalb des Wettbewerbs kommen beim 41. Filmfestival Max Ophüls Preis insgesamt 154 Filme in 255 Vorstellungen zur Aufführung.

Der Tribute ist bei der kommenden Festivalausgabe Heike Makatsch gewidmet.

Im Rahmen des Festivals werden ihr zu Ehren vier Filme präsentiert. Darüber hinaus wird Heike Makatsch ein öffentliches Werkstattgespräch führen.

"Heike Makatsch zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, deren Spiel sich durch Wandlungsfähigkeit und Natürlichkeit auszeichnet", so Festivalleiterin Svenja Böttger. "Wir freuen uns, Heike Makatsch als Ehrengast begrüßen und ihrem filmischen Schaffen Tribut zollen zu dürfen."