TV

GfK: Obergrenze für Streaming-Abos

Gegenüber dem Wochenmagazin "Der Spiegel" erklärte die GfK, wo für Bundesbürger die Schmerzgrenze bei den monatlichen Ausgaben für SVoD-Anbieter wie Netflix liege.

09.12.2019 14:22 • von Jörg Rumbucher
GfK-Marktforscher Christoph Freier (Bild: GfK)

In der aktuellen "Spiegel"-Ausgabe äußert sich Marktforscher Christoph Freier von der Gesellschaft für Konsumforschung(GfK) über Budgetgrenzen bei den Ausgaben für Subscription Streaming (SVoD). Demnach würden deutsche Kunden für Netflix, Amazon Prime Video und andere Dienste maximal 23 Euro monatlich ausgeben wollen. Es werde eine Obergrenze im Ausgaben- und Zeitbudget der Konsumenten geben, so Freier gegenüber der Wochenzeitung.

Aktuell würden sich deutsche Kunden im Durchschnitt rund 1,3 Streaming-Abonnements leisten. 22,1 Mio. Menschen nutzten derzeit Streaming-Dienste. Und: Im dritten Quartal 2019 habe die durchschnittliche Sehdauer bei rund 33 Minuten pro Tag gelegen.