Produktion

"Lauras Stern" als Realfilm im Dreh

Im Herbst 2004 war die als Animationsfilm realisierte Kinderbuchverfilmung "Lauras Stern" in den deutschen Kinos auf mehr als 1,3 Mio. Besucher gekommen. In den Kölner MMC Studios entsteht aktuell die Realverfilmung des Stoffes.

02.12.2019 11:47 • von Jochen Müller
Am Set von "Lauras Stern" in dem Kölner MMC Studios: Christian Becker (Produzent Westside Filmproduktion), Christina Bentlage (Leitung der Förderung und Prokuristin Film- und Medienstiftung NRW), Regisseurin Joya Thome, Maya Gräfin Rothkirch (Produzentin Rothkirch Cartoon Film) und Philipp Walz (Producer Development Local Productions Warner Bros. Entertainment, hi.; v.l.n.r.) sowie die Darsteller Jonas May (Max), Emilia Kowalski (Laura) und Michel Koch (Tommy; vo., v.l.n.r.) (Bild: Tom Trambow)

Nachdem die Dreharbeiten zu "Lauras Stern" bereits am 8. Oktober in Hamburg begonnen hatten, werden sie derzeit in den MMC Studios in Köln fortgesetzt. Basierend auf dem Drehbuch zum gleichnamigen Animationsfilm aus dem Jahr 2004 von Michael Mädel, Piet de Rycker, Thilo Graf Rothkirch und Alexander Lindner, das von Claudia Seibl aktuell überarbeitet wurde, inszeniert Joya Thome die Realverfilmung der Geschichte der kleinen Laura (Emilia Kowalski). Das Mädchen ist mit seinen Eltern (Luise Heyer, Ludwig Trepte) und seinem Bruder (Michel Koch) in eine neue Stadt gekommen und tut sich dort schwer, Freunde zu finden. Eines Abends beobachtet Laura, wie ein Stern vom Himmel fällt und findet ihn kurz darauf mit abgebrochener Zacke wieder. Sie tröstet und verarztet ihn und die beiden werden Freunde. Doch der kleine Stern kann auf der Erde nicht überleben und so steht Laura schon bald wieder ohne ihren neu gewonnenen Freund da. Plötzlich ist Nachbarsjunge Max (Jonas May) da, der Laura unterstützt und ihr ein guter Freund wird.

Produziert wird "Lauras Stern" von Rothkirch Cartoon-Film (Produzentin: Maya Gräfin Rothkirch), Westside Filmproduktion (Produzent: Christian Becker) und Warner Bros Film Productions Germany (Produzent: Willi Geike).

Fördermittel gab es von der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und dem DFFF. Warner Bros Pictures Germany bringt den Film in die Kinos, ein Termin steht noch nicht fest.