Produktion

"Wichtige Investitionen in die Filmbranche"

Wie die Produzentenallianz mitteilt, stellt das Land Baden-Württemberg im kommenden Doppelhaushalt zusätzlich rund 12,2 Mio. Euro für den Film- und Animationsstandort zur Verfügung.

19.11.2019 18:32 • von Marc Mensch
Jan Bonath (Bild: scopas medien)

Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg hat die Weichen für eine weitere Stärkung des Film- und Animationsstandortes gestellt. Wie die Produzentenallianz berichtet, hat sich die Haushaltskommission darauf verständigt, dafür im kommenden Doppelhaushalt 2020/2021 zusätzlich rund 12,2 Mio. Euro bereitzustellen.

Demnach seien vor dem Hintergrund der Zielsetzung, die internationale Attraktivität des Standortes insbesondere auch im Bereich Animation und visuelle Effekte (VFX) weiter auszubauen, einmalig jeweils drei Mio. Euro für die MFG-Filmförderung und das Animationsinstitut der Filmakademie bewilligt worden. Zudem erhalte die Filmakademie eine strukturelle Mittelerhöhung von 2,38 Mio. Euro im kommenden Jahr und weitere 2,6 Mio. Euro in 2021 sowie Investitionskostenzuschüsse für bauliche Sanierungen und Modernisierungen über 620.000 Euro (2020) und 600.000 Euro (2021).

"Wir sind hocherfreut, dass diese wichtigen Investitionen in die baden-württembergische Filmbranche im nächsten Landeshaushalt berücksichtigt wurden, für die wir uns im Laufe der Haushaltsberatungen immer wieder mit Nachdruck eingesetzt hatten. Die nun bewilligten zusätzlichen 12,2 Millionen Euro sind ein bedeutungsvoller Schritt für den Standort und tragen folgerichtig dem hohen Stellenwert des Animations- und VFX-Bereichs in Baden-Württemberg Rechnung. Diese Investitionen sollen auch dafür sorgen, dass Baden-Württemberg seinen hohen internationalen Rang in diesen Bereichen weiter ausbauen kann", sagt Jan Bonath, stellvertretender Vorsitzender der Produzentenallianz und Vorsitzender der Sektion Animation.