Kino

Paramount schreibt wieder schwarze Zahlen

Im Gegensatz zum Fiskaljahr 2018 konnte Paramount im Fiskaljahr 2019 wieder schwarze Zahlen schreiben - und das, obwohl die Kinoumsätze aufgrund des Fehlens eines Titels wie "Mission: Impossible - Fallout" zurück gingen.

14.11.2019 15:14 • von Jochen Müller
Den Erfolg von "Mission: Impossible - Fallout" im Vorjahr konnte Paramount im zurückliegenden Fiskaljahr 2019 nicht wiederholen (Bild: Paramount)

Paramount konnte seinen Jahresumsatz im Fiskaljahr 2019 um ein Prozent auf 3,079 Mrd. Dollar steigern. Wie aus den heute vom Mutterkonzern Viacom veröffentlichten Geschäftszahlen hervorgeht, waren einzig die Erlöse an den Kinokassen (567 Mio. Dollar) im Jahresvergleich rückläufig - um 18 Prozent. Als Grund hierfür wird das Fehlen eines vergleichbaren Titels zu Mission: Impossible - Fallout" genannt. Die Home-Entertainment-Erlöse (646 Mio. Dollar) stiegen um vier, die Lizenzerlöse (1,606 Mrd. Dollar) um fünf Prozent an. Höhere Lizenzerlöse aus den Themenparks und neue Vereinbarungen für Musikrechte haben bei den Umsätzen aus Nebengeschäften (260 Mio. Dollar) zu einem Anstieg um 33 Prozent geführt.

Beim operativen Gewinn kehrte Paramount im zurückliegenden Fiskaljahr mit 78 Mio. Dollar wieder in die schwarzen Zahlen zurück; im Vorjahr hatte noch ein Fehlbetrag von 39 Mio. Dollar zu Buche gestanden.

Im laufenden Fiskaljahr 2020 hat Paramount 17 anstelle von elf Filmstarts im Vorjahr eingeplant - darunter A Quiet Place 2", Top Gun: Maverick" und "The Spongebob Movie: Sponge on the Run".

Viacom erzielte im zurückliegenden Fiskaljahr einen Umsatz von 12,838 Mrd. Dollar; ein Minus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der operative Gewinn lag mit 2,462 Mrd. Dollar um vier Prozent unter dem Vorjahreswert.