Festival

Fortbestand des Berlinale Dokumentarfilmpreises gesichert

Ab dem kommenden Jahr ist der Berlinale Dokumentarfilmpreis mit 40.000 Euro dotiert; neuer Stifter ist nach dem Vertragsende mit dem bisherigen Preisstifter Glashütte Original der rbb. Dessen Tochter rbb media engagiert sich in den kommenden fünf Jahren darüber hinaus als Co-Partner des Festivals.

13.11.2019 14:09 • von Jochen Müller
rbb-Intendantin Patricia Schlesinger (Bild: rbb/Thorsten Klapsch)

Nach dem Vertragsende mit dem bisherigen Stifter des Preisgeldes in Höhe von 50.000 Euro für den 2017 erstmals vergebenen Berlinale Dokumentarfilmpreises, dem Uhrenhersteller Glashütte Original, ist jetzt mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ein Ersatz gefunden worden. Wie die Berlinale heute mitteilt, wird der Berlinale-Dokumentarfilmpreis ab 2020 mit 40.000 Euro dotiert sein, die der rbb stiftet. Dessen Tochter rbb media engagiert sich in den kommenden fünf Jahren darüber hinaus als Co-Partner der Berlinale.

"Wir freuen uns sehr, dass wir unser Engagement für den Dokumentarfilm bei der Berlinale mit dem Berlinale Dokumentarfilmpreis gemeinsam mit unserem Medienpartner rbb fortsetzen können. Das Engagement der rbb-Tochter rbb media als Co-Partner des Festivals rundet den wertvollen Einsatz des Hauptstadtsenders für die Berlinale ab", erklärte Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek nach Vertragsunterzeichnung.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger ergänzt: "Unsere langjährige Beziehung mit der Berlinale zeichnet sich besonders durch die inhaltliche Nähe unseres Senders zu den Themen des Festivals aus. Wir freuen uns daher außerordentlich, die Berlinale mit rbb media als Co-Partner zu unterstützen und mit dem rbb als Preisstifter des Berlinale Dokumentarfilmpreises auch eine ganz besondere Filmform zu fördern."

Um den Berlinale Dokumentarfilmpreis konkurrieren 18 Dokumentarfilme aus den Sektionen Wettbewerb, Encounters, Panorama, Forum, Generation, Berlinale Special und Perspektive Deutsches Kino. Über den Gewinnerfilm entscheidet eine dreiköpfige Jury; das Preisgeld von 40.000 Euro teilen sich dessen Regisseur*in und Produzent*in.