Kino

Mehr Geld für Film- und Festivalförderung in Hessen

In den Jahren 2020 bis 2023 stehen für den Haushalt Kunst und Kultur in Hessen gegenüber der bisherigen mittelfristigen Finanzplanung jährlich rund zehn Mio. Euro mehr zur Verfügung. Ein Teil davon fließt auch in die Film- und Festivalförderung.

13.11.2019 11:09 • von Jochen Müller
Angela Dorn, Kunst- und Kulturministerin in Hessen (Bild: kunst.hessen.de)

Die hessische Landesregierung will die Filmförderung im kommenden Jahr um 200.000 Euro erhöhen. Das geht einer Mitteilung der hessischen Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn zufolge aus dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 hervor. Der Schwerpunkt soll hierbei auf der Nachwuchsförderung und der Förderung nachhaltiger Produktionen durch die Einführung des Gütesiegels "Grüner Drehpass" liegen. Um 225.000 Euro steigen soll dem Haushaltsentwurf zufolge die Förderung der Festivalszene; für Wanderkinos im ländlichen Raum sind darin zunächst 50.000 Euro vorgesehen.

Wie Dorn weiter mitteilt, stehen für die Jahre 2020 bis 2023 für den Haushalt Kunst und Kultur gegenüber der mittelfristigen Finanzplanung insgesamt 43 Mio. Euro mehr zur Verfügung; das sind rund zehn Mio. Euro jährlich.

"Wir wollen das zusätzliche Geld vor allem für Projekte nutzen, die dazu beitragen, dass alle Menschen gleichermaßen an Kunst und Kultur teilhaben können, unabhängig von sozialem Hintergrund, Bildung der Eltern oder geographischer Herkunft. Wir wollen den ländlichen Raum stärken und wir wollen die Situation von Künstlerinnen und Künstlern verbessern. Kunst und Kultur haben eine zentrale Rolle für unsere Demokratie. Wir müssen sie hegen und pflegen, ihnen Freiheit und Verlässlichkeit geben und soziale Öffnung und Durchlässigkeit ermöglichen, damit möglichst viele Menschen daran teilhaben können - denn nur dann sind sie zukunftsfähig", so Dorn.