Kino

Bayern stockt Mittel für Filmförderung auf

Der FFF Bayern kann sich über eine weitere Erhöhung seiner Fördermittel freuen - und diesmal profitiert erneut der Filmbereich: 1,5 Mio. Euro werden wegen "großer Nachfrage" noch in diesem Jahr zusätzlich zur Verfügung gestellt.

09.10.2019 14:17 • von Marc Mensch
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (Bild: StMD/Jörg Koch)

Der Freistaat Bayern ist und bleibt ein engagierter Partner der Filmförderung - und zeigt dies mit einer erneuten Mittelerhöhung. Hatte Digitalministerin Judith Gerlach unlängst schon die Mittel für die Gamesförderung anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums um 500.000 Euro aufgestockt, profitiert von der jüngsten Wohltat wieder der Filmbereich: Zusätzliche 1,5 Mio. Euro stehen dem FFF Bayern noch in diesem Jahr zur Verfügung; 500.000 Euro davon für das Sonderprogramm Internationale Koproduktionen. Die Meldung kam pünktlich zur heutigen Sitzung des Vergabeausschusses, der vierten in diesem Jahr. Die fünfte und letzte Sitzung 2019 findet am 11. Dezember statt, die Einreichfrist von diesen Termin läuft vom 28. Oktober bis 11. November.

Mit der Mittelerhöhung reagiert der Freistaat nach Angaben von Gerlach, die auch als FFF-Aufsichtsratsvorsitzende fungiert, auf die "große Nachfrage" in diesem Jahr, gleichzeitig wolle man die Bedingungen am Standort weiter verbessern. "Der Wettbewerb im Bereich Film ist enorm. Deswegen ist es mir wichtig, dass bayerische Filme weiterhin mithalten können - auch auf Leinwänden außerhalb Bayerns", so Gerlach.

FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein erklärt: "Die zusätzlichen Mittel sind ein deutliches Signal der Digitalministerin für unseren Filmstandort. Mit diesem klaren Kurs der Staatsregierung können wir hochwertige Projekte gut ausstatten und so das große Potenzial unserer Filmemacherinnen und Filmemacher spürbar verstärken."

Insgesamt zahlen sechs Gesellschafter in die Förderung des FFF ein: Neben dem Freistaat Bayern sind dies der BR, das ZDF, ProSiebenSat1 und RTL sowie die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien. Im vergangenen Jahr flossen knapp 38 Mio. Euro an neue Projekte.