Produktion

FFF Bayern verabschiedet Gabriele Pfennigsdorf

Beim FFF Bayern endet eine Ära: Nach 23 Jahren in Diensten des bayerischen Förderers geht Gabriele Pfennigsdorf in den Ruhestand.

30.09.2019 12:58 • von Marc Mensch
Gabriele Pfennigsdorf (Bild: FFF Bayern)

Ein FFF Bayern ohne Gabriele Pfennigsdorf? An dieses Novum wird man sich ab morgen gewöhnen müssen. Denn die stellvertretende Geschäftsführerin und Referentin für den Fernsehfilm geht zum 1. Oktober in den Ruhestand - in den sie laut einer Mitteilung des FFF "mit dem allergrößten Dank" der Geschäftsführerin und ihrer Kolleg*innen verabschiedet wurde.

Gabriele Pfennigsdorf begleitete den FFF Bayern seit seinen Gründungstagen vor 23 Jahren, zunächst als Beraterin der Geschäftsführung und Mitglied des Vergabeausschusses, ab 2001 wurde als feste Mitarbeiterin und stellvertretende Geschäftsführerin mit Verantwortung für die Referate für die Debütfilm- und die Fernsehfilmförderung. Später übernahm sie zusätzlich die Leitung der Abteilung Presse und Öffentlichkeit und bekleidete das Amt der Pressesprecherin. "Für Bayern war sie eine bedeutende Repräsentantin der Förderung und des Standorts in der ganzen Welt", so der FFF.

FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein erklärte zum Abschied: "Gabriele Pfennigsdorf ist eine Grande Dame der Filmförderung. Sie hat den FFF von der Gründungszeit an mit geprägt und stand vielen Filmschaffenden mehrerer Generationen mit Rat und Tat zur Seite. Unseren Medienschaffenden und deren Projekten ist sie mit hoher fachlicher Expertise und großer Empathie begegnet. Für die Branche war sie eine feste Größe mit stets offenem Ohr für alle wichtigen Belange. Und auch im Team des FFF genoss Gabriele als Kollegin und Chefin größte Wertschätzung. Sie wird uns fehlen! Wir wünschen ihr einen wunderbaren neuen Lebensabschnitt und bleiben einander verbunden."

Als Ansprechpartnerin für den Förderbereich Fernsehfilm und Serie steht beim FFF ab dem 1. Oktober 2019 Adina Mungenast zur Verfügung.

Eine ausführliche Würdigung der Rolle von Gabriele Pfennigsdorf für den deutschen Film lesen Sie in Ausgabe 38 von Blickpunkt: Film.