Kino

Shortlist für Günter Rohrbach Filmpreis steht

Der Wettbewerb um den neunten Günter Rohrbach Filmpreis geht in die heiße Phase: Aus insgesamt 61 Einreichungen hat die Vorjury eine acht Filme umfassende Shortlist ausgewählt - die unter anderem die diesjährige deutsche Oscar-Einreichung umfasst.

23.09.2019 13:09 • von Marc Mensch
Auf der Shorlist: Oscar-Hopeful "Systemsprenger" (Bild: Port-au-Prince (24 Bilder))

Es ist keine leichte Wahl, die die Jury des Günter Rohrbach Filmpreises unter dem Vorsitz von Margarethe von Trotta hat. 61 Werke wurden für die mittlerweile neunte Verleihung des renommierten Preises einer Vorjury vorgelegt, die daraus acht Hochkaräter auf eine Shortlist setzte, aus der die Jury nun zunächst vier Finalisten bestimmen muss.

Konkret umfasst die Shortlist das Drama "Atlas" (Regie: David Nawrath), das Drama "Der Boden unter den Füßen" (Regie: Marie Kreutzer), den Polit-Thriller Der Fall Collini" (Regie: Marco Kreuzpaintner), das Drama Deutschstunde" (Regie: Christian Schwochow), die Tragikomödie Glück ist was für Weicheier" (Regie: Anca Miruna Lazarescu), die Romanze Gut gegen Nordwind" (Regie: Vanessa Jopp), den Fernsehfilm Rufmord" (Regie: Viviane Andereggen) und last but not least das gerade erfolgreich in den deutschen Kinos angelaufene Drama Systemsprenger" (Regie: Nora Fingscheidt), das auch als diesjährige deutsche Oscar-Einreichung ausgewählt wurde. Auf dieser Shortlist - das sei am Rande erwähnt - haben Regisseurinnen mit 5:3 Nominierungen also die Nase vorne.

Neben dem Preis für den besten Film, der mit 10.000 Euro dotiert ist, werden vier weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller bzw. die die beste Darstellerin (5000 Euro) sowie drei Sonderpreise, die mit 5000, 3500 und 2500 Euro dotiert sind.

Die Favoriten der Jury werden traditionell im Rahmen einer Finalistenwoche (4. bis 7. November) in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen gezeigt, direkt darauf folgt am 8. November die feierliche Verleihung des Günter Rohrbach Filmpreises in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen statt.

Der Jury gehören in diesem Jahr neben Margarethe von Trotta als deren Präsidentin an: Andrea Etspüler (Saarländischer Rundfunk), Thomas Reinhardt (Saarbrücker Zeitung), Ulrich Höcherl (Chefredakteur Blickpunkt: Film), Produzentin Corinna Eich, Produzent Thomas Wöbke und Jürgen Fried, der Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung.