Festival

Gershon-Klein-Filmpreise vergeben

Mit der Bekanntgabe der Gewinner der Gershon-Klein-Filmpreise ist gestern Abend das 25. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg zu Ende gegangen.

18.09.2019 12:21 • von Jochen Müller
Makemusicnotwar" wurde zum Abschluss des Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg ausgezeichnet (Bild: Camino Filmverleih)

Zum Abschluss des 25. Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg sind gestern die Gewinner der mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Gershon-Klein-Preise bekannt gegeben worden, die der 1999 verstorbenen Berliner Kinolegende Gerhard Klein, Gründer des Filmkunstkinos Capitol Dahlem, gewidmet sind.

So zeichnete eine Kritikerjury Aäläm-Wärque Davidian für ihren Film "Fig Tree", ein nach Ansicht der Jury "ebenso politischer wie poetischer Film", für die beste Regie eines Spielfilms aus. Der mit 2.000 Euro dotierte Dokumentarfilmpreis ging, vergeben von der Radio-Eins-Hörerjury, ging an Yolande Zaubermans "M", ein Porträt des israelischen Schauspielers und Kantors Menachem Lang. Ebenfalls mit 2.000 Euro dotiert ist die "Empfehlung für den besten deutschen Film mit jüdischer Thematik", die die Rabbinerin Gesa Ederberg und der Rabbiner Nils Ederberg an den von Alice Brauner produzierten und Dror Zahavi inszenierten Eröffnungsfilm des Festivals, "Crescendo - #Makemusicnotwar".

Zum Abschluss des Festivals sagte dessen Gründerin und Leiterin Nicola Galliner: "Mein ausdrücklicher Dank geht an die Jurys, die eine aus meiner Sicht ausgezeichnete Wahl getroffen haben. Wir haben eine mitreißende Jubiläumsausgabe des Festivals gefeiert mit zahlreichen Gästen, die die Vorführungen mit Filmgesprächen ungemein bereicherten. 25 Jahre sind rum, 2020 geht es los mit den nächsten 25 Jahren. Ich freue mich drauf!"